Au­to­fah­rer müs­sen Feu­er­wehr­ein­satz zah­len

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Meersburg/stetten/überlingen -

(bw) - Die Grund­la­gen zum Kos­ten­er­satz für die Feu­er­wehr ist im neu­en Feu­er­wehr­ge­setz und in der ent­spre­chen­den Lan­des­ver­ord­nung ge­än­dert wor­den. Dies er­for­de­re auch Än­de­run­gen in den Richt­li­ni­en zum Kos­ten­er­satz für die Leis­tun­gen der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Stet­ten, er­klär­te Käm­me­rer Andre­as Hei­er dem Ge­mein­de­rat. Ab Ok­to­ber muss der Kfz-Hal­ter oder der Un­fall­ver­ur­sa­cher den Ein­satz bei ei­nem Fahr­zeug­brand oder bei der Be­frei­ung von ein­ge­klemm­ten Per­so­nen bei Ver­kehrs­un­fäl­len be­zah­len, bis­her hat das die All­ge­mein­heit ge­zahlt. Der ein­zel­ne Au­to­fah­rer soll­te bei sei­ner Kf­zVer­si­che­rung ab­klä­ren, ob die­se Kos­ten im Ver­si­che­rungs­ver­trag ent­hal­ten sind, emp­fahl Ge­mein­de­rat Mar­tin Frick. Fer­ner müs­sen Ge­wer­be­be­trie­be, bei de­nen Son­der­lö­scho­der Ein­satz­mit­tel not­wen­dig sind, für de­ren Kos­ten auf­kom­men. Ei­ne wei­te­re Än­de­rung, zu­künf­tig sol­len die Be­trei­ber ei­ner Brand­mel­de­an­la­ge für die Kos­ten der Wehr bei ei­nem Fehl­alarm auf­kom­men. Bei Feu­er­wehr­diens­ten wird ab Ok­to­ber ein St­un­den­satz von 13 Eu­ro be­rech­net. Die Än­de­run­gen der Richt­li­ni­en ge­neh­mig­te der Ge­mein­de­rat ein­stim­mig. Eben­so ein­stim­mig bil­lig­te er die Er­hö­hung der Auf­wands­ent­schä­di­gun­gen für die Funk­ti­ons­trä­ger der Stet­tener Feu­er­wehr. Die letz­te An­pas­sung war vor zehn Jah­ren er­folgt, auch die Ent­schä­di­gung bei ei­nem even­tu­el­len Ver­dienst­aus­fall der Wehr­leu­te wur­de von bis­her zehn auf zwölf Eu­ro an­ge­ho­ben.

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