Ein gan­zer Som­mer mit Fi­gu­ren­thea­ter für Kin­der

Ber­li­ner Pup­pen­thea­ter und die Cin­de­rel­la Ma­rio­net­ten­thea­ter gas­tie­ren in Im­men­staad und Ha­gnau – Schwä­bi­sche Zei­tung ver­lost Kar­ten

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Immenstaad/meckenbeuren -

(sz) - Bei die­sem som­mer­li­chen Thea­ter­pro­gramm kann’s auch reg­nen. Das Ber­li­ner Pup­pen­thea­ter und die Cin­de­rel­la Ma­rio­net­ten­thea­ter la­den zu Fi­gu­ren­thea­ter­ta­gen in Im­men­staad und Ha­gnau ein. Vom 28. Ju­li bis 1. Sep­tem­ber sind je­weils mitt­wochs in Im­men­staad und frei­tags in Ha­gnau ins­ge­samt elf Vor­stel­lun­gen zu se­hen. Der Ver­an­stal­ter hat Le­sern der Schwä­bi­schen Zei­tung für zwei Auf­füh­run­gen drei Mal zwei Kar­ten zur Ver­fü­gung ge­stellt, mit ein biss­chen Glück sind Sie un­ter den Ge­win­nern (sie­he Kas­ten).

Die et­wa 50 Mi­nu­ten dau­ern­den Vor­stel­lun­gen für Kin­der ab zwei Jah­ren be­gin­nen um 17 Uhr und fin­den in Im­men­staad im Bür­ger­saal des Rat­hau­ses und in Ha­gnau im Rat­haus­saal statt.

Das Ho­nig­fest

Die Ho­nig­bie­nen flie­gen an die­sem Tag flei­ßi­ger als sonst. Na­tür­lich hat dies ei­nen Grund: Das all­jähr­li­che Ho­nig­fest steht kurz be­vor. Zu die­sem An­lass möch­te je­de Bie­ne et­was Be­son­de­res leis­ten, um als Sie­ger im Wett­be­werb um den bes­ten Ho­nig her­vor­zu­ge­hen. Der Weg zum Gar­ten mit den bes­ten Blü­ten­pol­len stellt sich al­ler­dings als schwie­rig und ge­fähr­lich her­aus. Um es recht­zei­tig vor An­bruch der Dun­kel­heit zur Ap­fel­blü­ten­wie­se zu schaf­fen, muss Ma­ja die Ab­kür­zung über das Sumpf­land neh­men, wo sich Thek­la, die Spin­ne, und ei­ne ge­mei­ne Mos­ki­to­ban­de her­um­trei­ben. Wer­den es Ma­ja und die an­de­ren Bie­nen schaf­fen, recht­zei­tig zum Fest ih­ren Ho­nig fer­tig­zu­stel­len?

Ma­scha und der Bär

Nach ei­nem al­ten rus­si­schen Volks­mär­chen bringt das Ber­li­ner Pup­pem­thea­ter den lus­ti­gen All­tag von Ma­scha und ih­rem Freund, dem Bär auf die Büh­ne. Die klei­ne Ma­scha lebt in ei­nem al­ten Schran­ken­häus­chen mit­ten im Wald. Sie ist nied­lich und lie­bens­wert aber auch reich­lich chao­tisch, so­dass sich al­le Tie­re ver­ste­cken, wenn sie laut aus dem Haus stürmt. Sie ist ver­spielt, bis­wei­len auch toll­pat­schig und möch­te im­mer Spaß ha­ben. Ma­schas Nach­bar und Freund ist ein gut­mü­ti­ger, al­ter Bär, der in ei­ner Hüt­te mit­ten im Wald lebt und am liebs­ten sei­ne Ru­he ha­ben möch­te. Ma­scha be­sucht ihn je­den Tag. Dann ist es mit der Ru­he vor­bei. Ob­wohl sich der Bär oft über sei­ne Nach­ba­rin auf­regt, sind bei­de di­cke Freun­de ge­wor­den und ihr Auf­ein­an­der­tref­fen sorgt im­mer für tur­bu­len­te Mo­men­te.

Ja­ke und die Nim­mer­land­pi­ra­ten

In die­ser Ins­ze­nie­rung zeigt das Ber­li­ner Pup­pen­thea­ter die Ge­schich­te nach der be­kann­ten Zei­chen­trick­se­rie. Ja­ke und sei­ne Freun­de Iz­zy, Cub­by und der Pa­pa­gei Skul­ly spie­len nichts­ah­nend ihr Lieb­lings­spiel „ver­ste­cken nach Pi­ra­ten­art“.

Sie be­mer­ken nicht, dass der ge­mei­ne und be­rüch­tig­te Cap­tain Hook und sein Ge­hil­fe Smee ih­re Team­schatz­tru­he stiehlt. Als sie ent­setzt her­aus­fin­den, dass ih­re Team­schatz­tru­he ver­schwun­den ist, liegt der Ver­dacht na­he, dass es nur der üb­le „Fe­der­hut“Cap­tain Hook ge­we­sen sein kann. So be­schlie­ßen Ja­ke und sei­ne Freun­de, sich ih­re Team­schatz­tru­he zu­rück­zu­er­obern. Doch um ih­ren Schatz wie­der­zu­be­kom­men, brau­chen sie die Hil­fe von vie­len klei­nen, mu­ti­gen Ma­tro­sen im Pu­bli­kum. Die­se müs­sen zu­sam­men mit Ja­ke lus­ti­ge Pi­ra­ten­auf­ga­ben lö­sen, um mög­lichst vie­le Gold­du­b­lo­nen zu be­kom­men. Wird es den klei­nen, mu­ti­gen Ma­tro­sen ge­lin­gen, die Team­schatz­tru­he für Ja­ke zu­rück­zu­be­kom­men?

Meis­ter Eder und sein Pu­muckl

Pu­muckl, der frechs­te Ko­bold der Welt und di­rek­te Nach­fah­re der Kla­bau­ter­män­ner lebt beim al­ten Schrei­ner­meis­ter Eder. Der klei­ne Rot­schopf ist aben­teu­er­lus­tig, liebt die Un­ord­nung, heckt ger­ne Strei­che aus und ist für sei­ne flot­ten Sprü­che be­kannt. Ob­wohl sich Meis­ter Eder oft mit dem fre­chen We­sen her­um är­gern muss, freut er sich, nicht mehr al­lei­ne zu sein. Pu­muckl ist re­spekt­los und re­bel­lisch, hat aber auch ei­nen aus­ge­präg­ten Sinn für Ge­rech­tig­keit und ei­nen lie­bens­wer­ten Cha­rak­ter. Er ist ver­söhn­lich und lässt da­durch sei­ne wit­zi­ge Hin­ter­list schnell ver­ges­sen. Er ist für Men­schen nicht sicht­bar, au­ßer für Meis­ter Eder, seit die­ser beim Ver­scheu­chen ei­ner Maus ver­se­hent­lich den Leim­topf um­warf, der wie­der­um Pu­muckl traf und ihn so­mit sicht­bar mach­te.

FO­TO: MICHÉL BRAHIM

Pu­mu­ckel und Meis­ter Eder kennt je­des Kind. Als Ma­rio­net­ten­thea­ter sind die Fi­gu­ren et­was ganz Be­son­de­res.

FO­TO: MICHA­EL KÖMMERLING

Bei Bie­ne Ma­ja be­ginnt das „Ho­nig­fest“.

FO­TO: MICHÉL BRAHIM

Ma­scha und der Bär ist neu im Pro­gramm.

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