De­menz­kran­ken mit klei­nen Hil­fen den All­tag er­leich­tern

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Familie -

(dpa) - Le­ben De­menz­kran­ke wei­ter­hin in ih­rem ver­trau­ten Zu­hau­se, kön­nen An­ge­hö­ri­ge ih­nen mit klei­nen Din­gen den All­tag er­leich­tern. So hilft es bei­spiels­wei­se, wenn sie statt ei­nes gan­zen Schlüs­sel­bunds nur ei­nen ein­zel­nen Schlüs­sel für die Haus­tür be­kom­men, be­rich­tet die „Apo­the­ken Um­schau“. Al­ter­na­tiv sind farb­li­che Mar­kie­run­gen emp­feh­lens­wert – der Schlüs­sel be­kommt dann die­sel­be Far­be wie das da­zu­ge­hö­ri­ge Schloss. Ist die Krank­heit fort­ge­schrit­ten, und die Per­son zeigt das ty­pi­sche Weg­lauf-Ver­hal­ten, kön­nen An­ge­hö­ri­ge die Haus­tür hin­ter ei­nem Vor­hang oder ei­nem Rol­lo ver­ste­cken. Ein Glo­cken­spiel an der Tür macht An­ge­hö­ri­ge au­ßer­dem dar­auf auf­merk­sam, wenn je­mand das Haus oder die Woh­nung ver­lässt. Grund­sätz­lich sind Ve­rän­de­run­gen für De­menz­kran­ke ei­ne Her­aus­for­de­rung. Rä­um­li­che An­pas­sun­gen soll­ten An­ge­hö­ri­ge al­so be­hut­sam vor­neh­men, da­mit sich der Zu­stand nicht ver­schlech­tert.

FO­TO: DPA

In ei­ni­gen Al­ten­hei­men kann man auch Pro­be woh­nen.

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