Rat spricht sich für Ka­renz­zeit aus

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Meersburg -

(mw) - Bei ei­ner Ge­gen­stim­me und ei­ner Ent­hal­tung hat der Stadt­rat ei­ne drei­mo­na­ti­ge Sperr­frist für Ver­an­stal­tun­gen von Par­tei­en de­ren Orts­ver­bän­den und Ver­ei­nen so­wie von Wäh­lern vor Eu­ro­pa-, Bun­des­tags-, und Land­tags­wah­len in Ge­bäu­den der Stadt be­schlos­sen.

Han­ne Wein­schenk klär­te als Fach­be­reichs­lei­te­rin „Zen­tra­le Ver­wal­tung“über die Hin­ter­grün­de auf: Dem­nach hat­te der Ge­mein­de­rat zwar je­weils ei­ne Be­nut­zungs­ord­nung für das Vi­n­e­um Bo­den­see und die Turn- und Fest­hal­le er­las­sen, den Ge­brauch durch Par­tei­en dar­in aber nicht ge­re­gelt. We­gen der an­ste­hen­den Bun­des­tags­wahl woll­te die Ver­wal­tung die­sen nun ein­heit­lich re­gle­men­tie­ren. Aus Grün­den der Gleich­be­hand­lung wie sie im Par­tei­en­gesetz fest­ge­legt ist, sei­en al­le po­li­ti­schen Par­tei­or­ga­ni­sa­tio­nen da­von be­trof­fen.

Bür­ger­meis­ter Ro­bert Sche­rer ver­wies auf ein „Ri­si­ko durch Ver­ei­ni­gun­gen, die sich nicht an die de­mo­kra­ti­sche Grund­ord­nung hal­ten“. Auf Nach­fra­gen von Mar­kus Wai­bel (FWV) er­klär­te er, es sei­en nur sol­che Häu­ser von der Re­ge­lung be­trof­fen, die durch die Stadt ge­nutzt wür­den. Ver­pach­te­te Ge­bäu­de wie die Jufa fal­len nach Aus­sa­ge Sche­rers nicht dar­un­ter.

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