Ab­sol­ven­ten des Be­rufs­kol­legs fei­ern ih­ren Ab­schluss

Schü­ler der Jus­tus-von-Lie­big-Schu­le er­hal­ten vie­le Prei­se und Be­lo­bi­gun­gen

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Markdorf/Service -

(sz) - „Stolz und Be­frie­di­gung über ei­ne Leis­tung, die von den Ab­sol­ven­ten Selbst­dis­zi­plin, Leis­tungs­be­reit­schaft und den Ver­zicht auf Pri­va­tes for­der­te.“Die­ser Aus­spruch ei­ner Schü­le­rin in ih­rer Dan­kes­re­de hat die Stim­mung be­schrie­ben, die bei der Ab­schluss­fei­er der Fach­schu­le für So­zi­al­päd­ago­gik der Jus­tus-von-Lie­big-Schu­le im Dorf­ge­mein­schafts­haus in It­ten­dorf ge­herrscht hat.

Schul­lei­te­rin Li­lia­ne Frank ver­ab­schie­de­te an die­sem Abend ver­schie­de­ne Aus­bil­dungs­gän­ge: Die Ab­sol­ven­ten des Be­rufs­kol­legs für So­zi­al­päd­ago­gik, der Pra­xis­in­te­grier­ten Aus­bil­dung (PIA), die Be­rufs­prak­ti­kan­ten und die Schul­frem­den. Letz­te­re sind die ers­te Klas­se, die die Mög­lich­keit er­hielt, sich als Quer­ein­stei­ger im Rah­men der Be­rufs­fach­schu­le auf die Schul­frem­den­prü­fung vor­zu­be­rei­ten.

In ih­rer An­spra­che be­ton­te Frank das ge­mein­sa­me Ziel der Ab­sol­ven­ten – die Lie­be zu ei­nem Be­ruf, den sie als den „schöns­ten Be­ruf“ge­wählt hät­ten. Ge­ra­de im Zeit­al­ter der Di­gi­ta­li­sie­rung, wenn Ro­bo­ter an der Werk­zeug­bank oder in pri­va­ten Haus­hal­ten und in der Pfle­ge ei­nen gro­ßen Struk­tur­wan­del ein­läu­te­ten, stel­le sich die Fra­ge: Wie wich­tig ist der Be­ruf des Er­zie­hers?

Frank be­kräf­tig­te in ih­rer Re­de ih­re Über­zeu­gung, dass „zu­tiefst mensch­li­che Kom­po­nen­ten wie Auf­mun­tern, Zu­hö­ren, sich Freu­en“nicht von Ro­bo­tern über­nom­men wer­den könn­ten, selbst wenn die­se dem mensch­li­chen Er­schei­nungs­bild im­mer ähn­li­cher wür­den. Es wer­de im­mer wich­ti­ger, Em­pa­thie zu zei­gen, Of­fen­heit zu le­ben und die Be­reit­schaft, mit an­de­ren zu­sam­men­zu­le­ben. Die­se Fä­hig­keit zum le­ben­di­gen Mit­ein­an­der stell­ten die dies­jäh­ri­gen Ab­sol­ven­ten an­schlie­ßend un­ter Be­weis. Mit Schwung führ­ten die bei­den Mo­de­ra­to­rin­nen Co­rin­na Han­ke und Ma­ri­et­te Ko­en­ders aus der PIA3 durch den Abend, der durch das Rhyth­musStück „Hi Ever­y­bo­dy, Good To See You“un­ter der Lei­tung von Flo­ri­an Lo­eber­mann ein­ge­läu­tet wur­de.

In ih­ren je­wei­li­gen An­spra­chen ver­ab­schie­de­ten sich die Schü­ler­ver­tre­te­rin­nen von ih­ren Klas­sen­leh­rern Mar­ti­na Ber­ger, An­ge­la Dietrich, Jörg Die­te­rich und Mar­git Hop­pe und be­dank­ten sich bei al­len Fach­leh­rern für ih­re Un­ter­stüt­zung. Im Rück­blick be­zeich­ne­ten sie die Schul­zeit als an­stren­gend, lehr­reich, aber auch hilf­reich. Sie drück­ten die Hoff­nung aus, dass der Spaß an der Ar­beit auch in Zu­kunft nie ver­lo­ren ge­hen mö­ge.

FO­TO: PR

Die Ab­sol­ven­ten des Be­rufs­kol­leg So­zi­al­päd­ago­gik der Jus­tus-von-Lie­big-Schu­le.

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