Auf dem Markt macht es die Mi­schung

50 Markt­be­schi­cker auf dem Kul­turu­fer bie­ten Kunst­hand­werk und Han­dels­wa­ren

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Kulturufer Friedrichshafen - Von Ly­dia Schä­fer

- 50 Markt­be­schi­cker sind in die­sem Jahr auf dem Kunst­hand­wer­ker­markt des Kul­turu­fers, dar­un­ter 27 rei­ne Kunst­hand­wer­ker, 17 Be­schi­cker, die ein ge­misch­tes An­ge­bot an Kunst­hand­werk und Händ­ler­wa­re an­bie­ten und sechs mit rei­ner Händ­ler­wa­re. Micha­el Gr­ei­neck, Ab­tei­lungs­lei­ter und Sach­ge­biets­lei­tung Öf­fent­li­che Si­cher­heit und Markt­meis­ter Flo­ri­an An­ger ha­ben in ei­nem Rund­gang den Markt vor­ge­stellt.

Wich­tig sei bei der Aus­wahl, dass das Kunst­hand­werk stark ver­tre­ten sei und dass „für je­den et­was da­bei ist“, sa­gen bei­de. Der Markt bie­tet wirk­lich ei­nen bun­ten Mix an Aus­wahl­mög­lich­kei­ten. De­ko­ra­ti­ons­ge­gen­stän­de, Tex­ti­li­en für Kin­der und Er­wach­se­ne, Schmuck, Mi­ne­ra­li­en, Holz­ar­bei­ten, Mö­bel, Schu­he oder hand­ge­fer­tig­te Sei­fen.

Un­ter den Markt­be­schi­ckern sind auch sie­ben Neue da­bei. Schmuck aus Ge­wür­zen, selbst­de­sign­te Klei­der, Schals und Stul­pen, Holz­ar­bei­ten und sol­che, die mit ih­rem Ver­kauf so­zia­le Ein­rich­tun­gen un­ter­stüt­zen. „Es sind auch vie­le Kunst­hand­wer­ker da­bei, die Mit­mach­ak­tio­nen an­bie­ten“, sagt der Markt­meis­ter, wie­der­um an­de­re hät­ten ein ge­misch­tes An­ge­bot an Kunst­hand­werk und Händ­ler­wa­re. Auf dem Markt macht es die Mi­schung.

Das be­trifft so­wohl das An­ge­bot der Händ­ler, die Wa­ren aus al­len Tei­len der Welt ver­kau­fen, aber auch das Preis­an­ge­bot. Dass ein hand­ge­fer­tig­tes Uni­kat nicht in das Preis­seg­ment ei­ner Mas­sen­pro­duk­ti­on passt, soll­te nicht in Fra­ge ge­stellt wer­den. Den­noch gibt es auf die­sem Markt auch im­mer et­was Be­son­de­res für den klei­nen Geld­beu­tel und das so­wohl für Kin­der als auch für Er­wach­se­ne.

Ziel­grup­pen be­ach­ten

Ein wei­te­rer wich­ti­ger Aspekt bei der Zu­sam­men­stel­lung des Mark­tes sind die Ziel­grup­pen, denn Spie­le­wie­se, das An­ge­bot des Ju­gend­zen­trums Mol­ke und das Kin­der­thea­ter­an­ge­bot lo­cken auch vie­le Fa­mi­li­en aufs Kul­turu­fer. Man­che Händ­ler ha­ben auf dem Kul­turu­fer Stamm­kun­den, die ei­gens an­rei­sen, um sich vor Ort ein­zu­de­cken.

So wie das Kul­tur­an­ge­bot in den Zel­ten und die Stra­ßen­künst­ler, ist der Markt ein fes­ter Be­stand­teil des Kul­turu­fers. Mit den ver­schie­de­nen Ak­zen­ten, die ge­setzt sind und dem An­spruch, ei­nen Ein­kauf für je­den Geld­beu­tel zu er­mög­li­chen und den­noch ein au­ßer­ge­wöhn­lich bun­tes An­ge­bot zu bie­ten – und das darf im wört­li­chen Sin­ne ver­stan­den wer­den – ist Micha­el Gr­ei­neck und Flo­ri­an An­ger in die­sem Jahr wie­der ein gu­ter Mix ge­lun­gen.

FO­TO: LY­DIA SCHÄ­FER

Ze­non Pe­plin­ski ar­bei­tet mit Holz und ist neu auf dem Kunst­hand­wer­ker­Markt.

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