Grü­ne auf Mis­si­on „Linz­gau Korn“zwi­schen Ge­trei­de­pro­du­zent und Bä­cker

Rez­zo Schlauch be­sucht mit Mar­tin Hahn und Mar­kus Böh­len Wei­zen­feld in Hat­ten­wei­ler und Bä­cke­rei Ro­land He­ger in Im­men­staad

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Oberteuringen/immenstaad -

IM­MEN­STAAD (mt) - Der Bun­des­tags­kan­di­dat der Grü­nen im Wahl­kreis Bo­den­see, Mar­kus Böh­len, hat ges­tern pro­mi­nen­te Un­ter­stüt­zung be­kom­men. Grü­nen Ur­ge­stein Rez­zo Schlauch mach­te mit dem Im­men­staa­der zu­nächst ei­ne Ex­kur­si­on zu ei­nem Wei­zen­feld der Linz­gau KornGe­mein­schaft nach Hei­li­gen­ber­gHat­ten­wei­ler, um sich an­schlie­ßend bei der Bä­cke­rei von Ro­land He­ger im Bür­g­len 15 dar­über zu in­for­mie­ren, wie dort das Pro­dukt Mehl hand­werk­lich ver­ar­bei­tet wird.

Mit von der Par­tie wa­ren auch Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Mar­tin Hahn, die Ver­tre­ter des Grü­nen Orts­ver­ban­des Kress­bronn, Sa­bi­ne Wit­zig­mann, Sil­via Que­ri und Hans Steitz so­wie Lui­se Baa­der und Mark Less­av von der Land­bä­cke­rei Jo­sef Baa­der aus Frickingen. Letz­te­re ge­hö­ren zu­sam­men mit der Bä­cke­rei He­ger so­wie der Kon­di­to­rei Popp in Über­lin­gen zu den Un­ter­neh­men, die sich dem Pro­jekt Linz­gau-Korn zu­sam­men mit 13 Land­wir­ten, ei­ner Müh­le so­wie 12 Fach­ge­schäf­ten an­ge­schlos­sen ha­ben.

„Wir ga­ran­tie­ren bes­te hand­werk­li­che Ver­ar­bei­tung, na­tür­li­che Teig­s­äue­rung und ver­zich­ten auf Kon­ser­vie­rungs­stof­fe“, sag­te Bä­cker­meis­ter Ro­land He­ger. Er ver­wen­de aus­schließ­lich Ge­trei­de von Linz­gau-Korn, das auf ei­ner Flä­che von rund 160 Hekt­ar in den Sor­ten Wei­zen, Rog­gen, Din­kel, Ha­fer, Em­mer, Son­nen­blu­men und Lein­saat an­ge­baut wer­de, er­klär­te er. Das Ge­trei­de wer­de nach den Richt­li­ni­en des Qua­li­täts­zei­chens Ba­den-Würt­tem­berg, nach Bio­land-oder De­me­ter-Richt­li­ni­en und den Plenum-Er­zeu­gungs­kri­te­ri­en an­ge­baut und ver­ar­bei­tet, sag­te He­ger, der den Fa­mi­li­en­be­trieb be­reits in der vier­ten Ge­ne­ra­ti­on lei­tet. Na­tür­lich kön­ne man preis­lich mit den in­dus­tri­ell her­ge­stell­ten Back­wa­ren letzt­end­lich nicht mit­hal­ten, aber wer­de sich Qua­li­tät durch­set­zen. Rez­zo Schlauch zoll­te dem Hand­werk „Re­spekt“. „Das ist ei­ne Wert­schät­zung für den Bau­er, Mül­ler bis hin zum Bä­cker“, mein­te er und wünsch­te sich für die Re­gi­on, dass sich wei­te­re Part­ner zu die­ser lang­fris­ti­gen und nach­hal­ti­gen Zu­sam­men­ar­beit an­schlie­ßen. „Kom­men Sie auf mich zu, ich ste­he da­für ger­ne als Mo­ti­va­tor zur Ver­fü­gung“, ver­sprach er dem Bä­cker­meis­ter.

Na­tür­lich durf­ten sich Rez­zo Schlauch, Mar­tin Hahn so­wie Mar­kus Böh­len, dar­an ver­su­chen, aus den vom Ro­land He­ger vor­be­rei­te­ten ge­netz­ten Teig See­len zu for­men. Für Rez­zo Schlauch wa­ren es Brie­gel, so heißt die schwä­bisch-ka­tho­li­sche See­le in vor­wie­gend evan­ge­li­schen Re­gio­nen. Soll­te Ro­land He­ger die Pro­duk­te nicht noch nach­ge­ar­bei­tet ha­ben, so wird sich die Kund­schaft heu­te Mor­gen über die un­ter­schied­li­chen Grö­ßen wun­dern, wo­bei es al­le drei Po­li­ti­ker doch recht or­dent­lich hin­ge­bracht hat­ten.

FO­TO: MICHA­EL TSCHEK

See­len oder Brie­gel: Mar­kus Böh­len, Mar­tin Hahn, Ro­land He­ger und Rez­zo Schlauch (von links) mö­gen das ur­schwä­bi­sche Ge­bäck.

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