Kin­der er­le­ben Mark­dorf vor 1200 Jah­ren

108 Kin­der für die Fe­ri­en­spie­le an­ge­mel­det – Pro­gramm ist zwei Ta­ge kür­zer

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Markdorf/Meersburg/Deggenhausertal - Von Noah Lisch­ka

- Es hat am Sams­tag ein re­ges Trei­ben auf der Wei­her­wie­se ge­herrscht, letz­te Vor­be­rei­tun­gen wur­den für die Fe­ri­en­spie­le ge­trof­fen. Noch­mals wur­de der all­täg­li­che Tanz zum Aus­klang des Tages im Team be­spro­chen. Die ers­ten El­tern traf­fen auf der Wei­her­wie­se bei der Grund­schu­le ein, um ih­re Kin­der für die Fe­ri­en­spie­le an­zu­mel­den. Das Mot­to liegt im Ein­klang mit dem Stadt­ju­bi­lä­um, „Komm und sei be­reit für Ma­rac­dorf der al­ten Zeit“.

Auch die­ses Jahr er­war­tet die Kin­der wie­der ein span­nen­des Pro­gramm. Ne­ben An­ge­bots­grup­pen wie Re­gen­ma­cher oder Zie­gentre­cking fin­det am Mitt­woch ein Ganz­tags­aus­flug in das Frei­licht­mu­se­um Neu­haus ob Eck statt. „Der Aus­flug passt su­per zu un­se­rem Fe­ri­en­spiel­mot­to und gibt den Kin­dern die Mög­lich­keit, selbst bei al­ten Hand­werks­be­ru­fen mit­zu­ar­bei­ten“, sagt Si­mo­ne Carl, die die­ses Jahr mit Ralf Wal­de­may­er zum zwei­ten Mal die Fe­ri­en­spie­le or­ga­ni­siert und lei­tet.

Ei­nen Hö­he­punkt der Fe­ri­en­spie­le kennt schon der sie­ben Jah­re al­te Clau­di­us Weiß: „Ich freue mich sehr auf den Aus­flug nach Neu­haus ob Eck.“Eben­falls fin­det der Be­such im Frei­licht­mu­se­um An­klang bei den Lei­tern. „Ich bin ge­spannt auf den Aus­flug“, sagt Tho­mas Benz, der die­ses Jahr schon das neun­te Mal da­bei ist. 65 eh­ren­amt­li­che Ju­gend­li­che und jun­ge Er­wach­se­ne be­treu­en ei­ne Woche lang elf Grup­pen. Sie tra­gen Na­men wie „Hir­ten“oder „Stadt­wa­che“. 108 An­mel­dun­gen ver­zeich­net die­ses Jahr das Zepp Mark­dorf.

Auch wenn die Fe­ri­en­spie­le um zwei Ta­ge ver­kürzt wur­den, sind die Kin­der be­geis­tert und freu­en sich auf die vie­len An­ge­bo­te. „Ich freue mich ganz be­son­ders auf das Bau­en und Bas­teln“, sagt Lu­zi­an Zur­rel, der zu den Schiffs­bau­ern ge­hört. Die Ver­kür­zung ist gleich­zei­tig ei­ne Ent­las­tung für die Lei­ter und Hel­fer. „Man muss nicht ex­tra noch zwei Ta­ge Ur­laub neh­men, um beim Ab­bau mit­hel­fen zu kön­nen“, sagt Benz.

Die­ses Jahr hat sich ei­ni­ges ge­än­dert auf der Wie­se. Die An­mel­dung wur­de um­struk­tu­riert und er­leich­tert so­mit die Ar­beit für das An­mel­dungs­team. „Der neue An­mel­dungs­ab­lauf ist für al­le ent­spann­ter und schnel­ler“, sagt Carl. Bei dem neu­en Ablauf er­hal­ten die Kin­der ihr TShirt nicht an der An­mel­dung, son­dern di­rekt am Grup­pen­platz. „Das sorgt da­für, dass es kei­ne Staus gibt, weil ein Shirt nicht passt“, er­klärt Carl im Ge­spräch mit der „Schwä­bi­schen Zei­tung“.

In die­sem Jahr ist die Wie­se das ers­te Mal dem Mot­to ent­spre­chend de­ko­riert wor­den und stößt bei den Kin­der auf Be­geis­te­rung. „Die De­ko ist echt cool“, sagt der acht Jah­re al­te Lu­zi­an. Ein be­son­de­rer Dank ist an die klei­nen Be­trie­be ge­rich­tet, die da­für sor­gen, dass al­les ein­wand­frei klappt und auch an hei­ßen Ta­gen aus­rei­chend Ge­trän­ke für die Kin­der zur Ver­fü­gung ste­hen. Viel Dank ist auch an die El­tern ge­rich­tet, die tat­kräf­tig beim Auf­bau und De­ko­rie­ren ge­hol­fen ha­ben.

FO­TO: MA­XI­MI­LI­AN WILDI

Ent­spann­tes ar­bei­ten für das An­mel­dungs­team Na­ta­lie Roth (links) und Si­mo­ne Carl.

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