Ju­ry ver­rät die Sie­ger erst im Ok­to­ber

Kunst­ver­ein Mark­dorf be­rei­tet die ju­rier­te Aus­stel­lung „Ge­schich­tet“vor

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Erste Seite - Von Ju­lia Frey­da

Kunst­ver­ein Mark­dorf be­rei­tet die ju­rier­te Aus­stel­lung „Ge­schich­tet“vor.

- Drei Sie­ger sol­len es sein: Die­se muss die Ju­ry für die Aus­stel­lung „Ge­schich­tet“des Kunst­ver­eins Mark­dorf aus 167 Künst­lern aus­wäh­len. Ge­tagt wur­de am Mon­tag in der Stadt­ga­le­rie. Be­kannt ge­ge­ben wer­den die Sie­ger aber erst zum En­de der Aus­stel­lung im Ok­to­ber.

Durch mehr als 400 Sei­ten Po­wer­Po­int-Prä­sen­ta­ti­on klick­ten sich die Ju­ry­mit­glie­der Ba­bet­te Cä­sar vom Kul­tur­amt Wan­gen, Andrea Dre­her, Kunst­his­to­ri­ke­rin aus Ra­vens­burg und Andre­as Ru­eß vom Kul­tur­amt Bad Saul­gau ge­mein­sam mit Jo­han­na Bi­schof­ber­ger und Kurt Da­di­scheck vom Kunst­ver­ein. Bis zu drei Ar­bei­ten konn­ten die Künst­ler ein­rei­chen. Ei­ne Vor­ga­be war, dass die Wer­ke ei­nen Be­zug zum Aus­stel­lungs­ti­tel „Ge­schich­tet“ha­ben. Auch durf­te ein Werk nicht äl­ter als drei Jah­re sein. Un­ter den ein­ge­reich­ten Ar­bei­ten do­mi­niert die Ma­le­rei, aber auch Fo­to­gra­fi­en, Skulp­tu­ren und Vi­deo­in­stal­la­tio­nen sind dar­un­ter. „Vom Hob­by­ma­ler bis zum Künst­ler, der sich schon ei­nen Na­men ge­macht hat“, be­schreibt Bi­schof­ber­ger die Band­brei­te der ein­ge­reich­ten Ar­bei­ten. Ob letzt­end­lich Ma­le­rei, Vi­deo­in­stal­la­ti­on oder et­was ganz an­de­res prä­miert wird, hängt ein­zig und al­lein von der Qua­li­tät des Kunst­werks ab.

Die Tech­nik muss über­zeu­gen

Schon nach der ers­ten Durch­sicht war der Ju­ry klar, dass sie ei­ni­ge Ar­bei­ten aus­sor­tie­ren konn­ten. „Je­de Be­wer­bung ist zwar an­ony­mi­siert, aber der Ken­ner­blick hat man­chen Künst­ler iden­ti­fi­ziert“, sagt Da­di­scheck. Man­che ha­ben in ih­ren Wer­ken ei­nen Be­zug zu 1200 Jah­re Mark­dorf oder auch zu Ge­bäu­den wie He­xen­turm und Ober­tor ge­schaf­fen. „Ei­nen Bo­nus für Lo­kal­ko­lo­rit gibt es aber nicht“, sagt Ju­ry-Mit­glied Dre­her. Viel mehr ach­ten die Ex­per­ten auf Tech­nik und Bild­aus­sa­ge des Kunst­werks. „Bis­lang sind wir uns in der Ju­ry re­la­tiv ei­nig bei der Beur­tei­lung. Aber zu den bes­ten drei Ar­bei­ten wird es si­cher noch Dis­kus­sio­nen ge­ben“, sagt Ju­ro­rin Cä­sar. Al­les in al­lem sei die Band­brei­te der Ar­bei­ten aber das, was zu er­war­ten war. „Oder auch zu be­fürch­ten“, sagt Ru­eß mit ei­nem Au­gen­zwin­kern.

Ins­ge­samt wer­den rund 50 Bil­der und Skulp­tu­ren aus­ge­wählt, die bei der Aus­stel­lung „Ge­schich­tet“ge­zeigt wer­den. Un­ter die­sen wer­den auch die drei Sie­ger des Wett­be­werbs sein. Der ers­te Preis ist mit 3000 Eu­ro do­tiert, der zwei­te mit 1000 Eu­ro und der drit­te mit 500 Eu­ro. Dar­über hin­aus wird ein Pu­bli­kums­preis ver­ge­ben, der eben­falls mit 500 Eu­ro do­tiert ist. Wer die­sen be­kommt, be­stimmt das Pu­bli­kum wäh­rend der Aus­stel­lung vom 15. Sep­tem­ber bis 28. Ok­to­ber in der Stadt­ga­le­rie. Bei der Fi­nis­sa­ge er­folgt die Be­kannt­ga­be der Preisträger so­wie die Preis­ver­lei­hung. Der Wett­be­werb ist der Bei­trag des Kunst­ver­eins zum Stadt­ju­bi­lä­um.

FO­TO: JUL

FO­TO: JU­LIA FREY­DA

Andrea Dre­her (von links), Ba­bet­te Cä­sar, Jo­han­na Bi­schof­ber­ger, Andre­as Ru­eß und Kurt Da­di­scheck wäl­zen die Ord­ner mit den Be­wer­bun­gen für den Kunst­wett­be­werb zur Aus­stel­lung „Ge­schich­tet“.

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