„So­wie­so“: 6000 Fans sin­gen be­geis­tert im Chor

Mark Fors­ter geht beim Open Air im Tett­nan­ger Schloss­gar­ten nicht ba­den

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Wir Am See -

- Nicht „Au Re­voir“, da­für „Hal­lo Tett­nang“, hieß es am Sonn­tag­abend im Schloss­gar­ten zu Tett­nang. Kein Ge­rin­ge­rer als Mark Fors­ter, ei­ner der ak­tu­ell an­ge­sag­tes­ten deut­schen Sän­ger und Mu­si­ker, ver­zau­ber­te mit sei­ner Aus­strah­lung, Stim­me und Ly­rik rund 6000 Fans und ver­wan­del­te das wei­te Rund bei bes­tem Fes­ti­val­wet­ter in ei­ne gran­dio­se Par­ty.

Dass der Schloss­gar­ten sich als na­he­zu op­ti­ma­le Büh­ne für Künst­ler an­bie­tet, hat sich in­zwi­schen nicht nur am See her­um­ge­spro­chen. Mit Mark Fors­ter gas­tier­te am Sonn­tag ei­ner der mo­men­tan er­folg­reichs­ten Künst­ler in der Mont­fort­stadt und sorg­te für kol­lek­ti­ves Aus­ras­ten. „Hal­lo Tett­nang, es ist so wun­der­schön hier. Ich war so­gar schon im See ba­den – Ham­mer“, rief der sym­pa­thi­sche Mu­si­ker von der Büh­ne her­un­ter, be­vor er sei­ne ak­tu­el­le Swing-Num­mer „So­wie­so“zum Bes­ten gab. Ge­fühl­voll, rhyth­misch, aber auch ex­plo­siv und im­mer wie­der läs­sig und cool flir­te­te der Kai­sers­lau­ter­ner Shoo­ting­star mit sei­nem Pu­bli­kum, das den wohl größ­ten je­mals in Tett­nang ge­hör­ten Chor bil­de­te und ein be­ein­dru­cken­des Bild ab­gab.

Ein­fach „wun­der­bar“

Da­bei punk­te­te Fors­ter nicht nur mit sei­ner Mu­sik: „Die ge­sam­te Ins­ze­nie­rung samt Licht und Ef­fek­te wa­ren wun­der­bar“, mein­te Li­sa Rei­ba­cher, die ei­gens aus Bregenz an­ge­reist war. Bru­no Moran­dell aus Lan­genar­gen hat die Kar­te ge­schenkt be­kom­men: „Ich hät­te das so nicht er­war­tet, schließ­lich zäh­le ich al­ters­mä­ßig nicht ge­ra­de zum Ziel­pu­bli­kum, ein tol­ler Abend.“Tat­säch­lich hat­te Mark Fors­ter von An­fang an sein Au­di­to­ri­um im Griff und sicht­lich Spaß da­bei, sei­nen 6000 „Mann“-star­ken Chor, frei­lich mit ob­li­ga­to­ri­scher Schirm­müt­ze, zu di­ri­gie­ren. „Bauch und Kopf“, „Wir sind groß“oder auch „Chö­re“wa­ren dann die ganz gro­ßen Num­mern, die ge­mein­sam laut­stark in den som­mer­li­chen Abend­him­mel ge­schmet­tert wur­den, be­vor der Star des Abends un­ter Ju­bel und Ge­krei­sche „Au Re­voir“sag­te.

FO­TOS: AN­DY HEIN­RICH

Vor der Ku­lis­se des Tett­nan­ger Schlos­ses singt der 33-jäh­ri­ge Mark Fors­ter sei­ne größ­ten Hits.

Rund 6000 Fans be­ju­beln den Auf­tritt von Mark Fors­ter.

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