Chris­toph 45 hebt 553-mal ab

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Friedrichshafen -

(sz) - Herz­in­farkt, Ver­kehrs­un­fall, Schlag­an­fall: Be­nö­tigt ein Mensch schnellst­mög­lich me­di­zi­ni­sche Hil­fe, kommt häu­fig ein rot-wei­ßer Hub­schrau­ber zum Ein­satz. 18 494-mal wur­de die DRF Luf­tret­tung im ers­ten Halb­jahr 2017 in Deutsch­land alar­miert. 553mal star­te­te Chris­toph 45 von Friedrichshafen aus.

Aus­ge­stat­tet als flie­gen­de In­ten­siv­sta­tio­nen sind die Hub­schrau­ber un­ver­zicht­bar für die Not­fall­ver­sor­gung in Deutsch­land – vor al­lem als schnel­le Not­arzt­zu­brin­ger, teilt die Luf­tret­tung mit. „Bei Not­fäl­len spielt der me­di­zi­ni­sche Vor­teil un­se­rer Hub­schrau­ber ei­ne her­aus­ra­gen­de Rol­le: Sie brin­gen er­fah­re­ne No­t­ärz­te, Not­fall­sa­ni­tä­ter und hoch­mo­der­ne Medizintechnik zum Pa­ti­en­ten“, be­tont Dr. Pe­ter Hu­ber, Vor­stand der DRF Luf­tret­tung.

Von Ja­nu­ar bis Ju­ni 2017 leis­te­ten die rot-wei­ßen Le­bens­ret­ter aus der Luft 325 Ein­sät­ze mehr als im ers­ten Halb­jahr 2016. Am häu­figs­ten star­te­te die DRF Luf­tret­tung im ers­ten Halb­jahr 2017 zu Pa­ti­en­ten mit Herz­er­kran­kun­gen oder zu Un­fall­op­fern. Ge­ra­de bei Ver­kehrs­un­fäl­len kommt es häu­fig zu schwe­ren Ver­let­zun­gen und in­ne­ren Blu­tun­gen. Für die­se Pa­ti­en­ten ist es über­le­bens­wich­tig, dass sie schnellst­mög­lich not­ärzt­lich ver­sorgt wer­den. „Dank mo­derns­ter me­di­zi­ni­scher Aus­stat­tung kön­nen wir das be­reits am Not­fall­ort op­ti­mal ge­währ­leis­ten. Im An­schluss steu­ern wir die für den Pa­ti­en­ten am bes­ten ge­eig­ne­te Kli­nik an“, er­klärt Hu­ber. Bei­spiels­wei­se kön­nen mit mo­bi­len Ul­tra­schall­ge­rä­ten in­ne­re Blu­tun­gen er­kannt und mit Vi­deo­la­ryn­go­sko­pen Be­at­mun­gen schnell und si­cher ein­ge­lei­tet wer­den. „Die Ge­rä­te an Bord un­se­rer Hub­schrau­ber sind be­son­ders für die Luf­tret­tung ge­eig­net und ent­spre­chen dem neu­es­ten Stand der Tech­nik. Und das auch, weil sich die DRF Luf­tret­tung seit über 40 Jah­ren kon­se­quent für die Wei­ter­ent­wick­lung der Luf­tret­tung ein­setzt“, sagt Pe­ter Hu­ber.

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