Zim­mer­mann tauscht vier ge­gen zwei Rä­der

Start bei Rad am Ring – 24 St­un­den mit dem Moun­tain­bike

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Lokalsport -

(sz) - Tim Zim­mer­mann ist zu ei­nem wei­te­ren Ren­nen auf dem Nür­burg­ring ge­reist, dies­mal aber nicht in sei­nem Au­di. Der Ba­den-Würt­tem­ber­ger star­te­te beim 24 St­un­den Moun­tain­bikeren­nen „Rad am Ring“. Am En­de durf­te er sich über Rang zwei in sei­ner Wer­tung freu­en.

Schon im ver­gan­ge­nen Jahr nahm Tim Zim­mer­mann an „Rad am Ring“teil. Da­mals aber mit den Kan­di­da­ten der Deut­sche Post Speed Aca­de­my. Mit dem Renn­rad um­run­de­te er die 25 Ki­lo­me­ter lan­ge Nord­schlei­fe zwei­mal rund um die Uhr. Dies­mal wech­sel­te er das Renn­rad ge­gen ein Moun­tain­bike. Sein Spon­sor Bor­bet stell­te ein Ach­ter­team und Tim war mit­ten­drin.

Die über acht Ki­lo­me­ter lan­ge Stre­cke hat­te es in sich: Der Start­schuss fiel auf der Start- und Ziel­ge­ra­den, da­nach ging es durch das Fah­rer­la­ger und ein klei­nes Stück der Grand-Prix-Stre­cke, be­vor die MTB­ler off-road zur Nür­burg hoch­stram­pel­ten. Es ging di­rekt wie­der über ver­schie­de­ne Sing­le Trails bis zur be­rühm­ten Nord­schlei­fe her­un­ter. „Die Run­de war rich­tig gut, aber auch an­spruchs­voll. Vor al­lem muss­te man in der Nacht sei­nen in­ne­ren Schwei­ne­hund über­win­den, um wie­der auf das Rad zu stei­gen“, sag­te Tim Zim­mer­mann.

Am En­de über­wog aber die Freu­de, nach 24 St­un­den über­quer­te Tims Team das Ziel als star­ker Zwei­ter. In we­ni­gen Ta­gen ist Tim dann wie­der in der Ei­fel zu Gast.

Dies­mal aber hin­ter dem Steu­er sei­nes TCR-Bo­li­den. Am Wo­che­n­en­de fin­det auf dem Nür­burg­ring der fünf­te Lauf der ADAC TCR Ger­ma­ny statt. Nach dem vie­len Pech in den ver­gan­ge­nen Ren­nen hofft der Schütz­ling der Renn­ge­mein­schaft Graf-Zep­pe­lin end­lich auf ei­ne Bes­se­rung. „Ich bin froh dann wie­der vier Rä­der und ei­nen Mo­tor un­ter dem Hin­tern zu ha­ben“, scherz­te Tim Zim­mer­mann und fuhr fort, „die letz­ten Ren­nen wa­ren wirk­lich nicht ein­fach. Wir wa­ren schnell, doch das Glück war nie auf mei­ner Sei­te“, sag­te der Lan­genar­ge­ner.

FOTO: PR

Tim Zim­mer­mann freut sich über Platz zwei

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