Mit den Bür­gern ge­mein­sam ans Ziel

Tan­ja Fa­a­ber kan­di­diert für das Amt der Bür­ger­meis­te­rin in Daisendorf

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Daisendorf / Uhldingen - Mühlhofen / Service - Von Na­di­ne Sapot­nik

- Tan­ja Fa­a­ber möch­te Bür­ger­meis­te­rin in Daisendorf wer­den. Ih­re Be­wer­bung hat die 45-Jäh­ri­ge am Di­ens­tag im Rat­haus ab­ge­ge­ben, da­mit ist sie die ers­te Kon­kur­ren­tin für Jacqueline Al­ber­ti, die für die Wahl am 24. Sep­tem­ber eben­falls kan­di­diert. „Ich glau­be, ich kann die Men­schen mit­neh­men“, sagt Fa­a­ber über ih­ren Wunsch Bür­ger­meis­te­rin zu wer­den.

Sie setzt vor al­lem auf ih­re So­zi­al­kom­pe­ten­zen. Die­se sei­en be­son­ders wich­tig bei ih­rem jet­zi­gen Be­ruf. Die ge­lern­te Ho­tel­fach­frau ar­bei­tet in der He­li­os Kli­nik in Über­lin­gen als Pa­ti­en­ten­ma­na­ge­rin. Dort sieht sie sich als Ver­mitt­le­rin zwi­schen Pa­ti­en­ten und Ärz­ten. Fa­a­ber ist da­von über­zeugt, dass ihr die­se Er­fah­run­gen auch in der Rol­le der Bür­ger­meis­te­rin zu­gu­te­kom­men, denn auch dort sieht sie sich als Ver­mitt­le­rin. „Mir ist es wich­tig, dass sich die Ein­woh­ner in der Ge­mein­de ein­brin­gen“, sagt sie. Ein Mit­ein­an­der zwi­schen Bür­gern, Ge­mein­de­rä­ten und ihr als Bür­ger­meis­te­rin sei ein Haupt­an­lie­gen.

Die Idee da­zu, sich zu be­wer­ben, ist lang­sam in Fa­a­ber her­an­ge­reift. Die Mut­ter von zwei er­wach­se­nen Söh­nen spie­le schon län­ger mit dem Ge­dan­ken, sich be­ruf­lich zu ver­än­dern. Be­reits in der Schul­zeit ih­rer bei­den Kin­der am Kin­der­gar­ten und auch an der Grund­schu­le ha­be sich Fa­a­ber en­ga­giert. „Das hat mich un­heim­lich er­füllt“, sagt sie und die­se Er­fül­lung möch­te sie nun in Daisendorf fin­den.

Der­zeit lernt sie die Ge­mein­de bes­ser ken­nen. Die Mark­dor­fe­rin trifft sich mit Ver­tre­tern von Ver­ei­nen und Bür­gern. „Ich möch­te her­aus­fin­den, was die Leu­te möch­ten“, sagt sie. Bis­her ha­be sie vie­le an­ge­neh­me Be­geg­nun­gen ge­habt. „Die Men­schen sind sehr of­fen und freund­lich“, sagt sie. Dass sie in Markdorf wohnt, sieht Fa­a­ber als Vor­teil. „Ich ge­he un­vor­ein­ge­nom­men an die Ge­mein­de her­an“, sagt sie. Auch die Span­nun­gen, die der­weil in der Ge­mein­de herr­schen, möch­te sie nicht be­ur­tei­len.

Für Fa­a­ber steht fest, dass die wich­tigs­ten The­men in Daisendorf der Um­bau des Kin­der­gar­tens so­wie die Zu­kunft der Frei­zeit­an­la­ge sind. Dar­auf, wie die ge­stal­tet wer­den soll, möch­te sich Fa­a­ber zum jet­zi­gen Zeit­punkt – trotz ei­ni­ger Ide­en – nicht fest­le­gen. Ihr ist es wich­tig, die Bür­ger bei den Ent­schei­dun­gen mit ins Boot zu ho­len.

Auf­ge­wach­sen ist die ge­bür­ti­ge Rem­schei­de­rin in Fri­ckin­gen. „Daisendorf er­in­nert mich an Fri­ckin­gen“, sagt sie. Das sei auch ein Grund für ih­re Mo­ti­va­ti­on zu kan­di­die­ren. „Auch die Men­schen, die in Daisendorf le­ben, er­in­nern Fa­a­ber an die Fri­ckin­ger.“Sie kann sich vor­stel­len, selbst auch nach Daisendorf zu zie­hen. „Ich bin ei­ne Dorft­an­te“, sagt sie. „Ich ver­mis­se das Vo­gel­ge­zwit­scher.“In ih­rer Frei­zeit ist Fa­a­ber eben­falls ger­ne drau­ßen mit ih­rer Hün­din oder ih­rem Pferd un­ter­wegs – ge­le­gent­lich auch in Daisendorf. Au­ßer­dem macht sie seit fast 30 Jah­ren Ae­ro­bic in Weil­dorf.

Fa­a­ber blickt zu­ver­sicht­lich auf die Wahl. „Ich glau­be, dass ich das auch oh­ne ju­ris­ti­sche Vor­kennt­nis­se schaf­fen kann“, sagt Fa­a­ber.

„Mir ist es wich­tig, dass sich die Ein­woh­ner in der Ge­mein­de ein­brin­gen.“Tan­ja Fa­a­ber, Bür­ger­meis­ter-Kan­di­da­tin

FO­TO: PR

Tan­ja Fa­a­ber lebt in Markdorf, kann sich aber vor­stel­len nach Daisendorf zu zie­hen.

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