Da­da­r­el­la und Pracht Vi­be brin­gen neue Mo­de-La­bel auf den Markt

An der Ufer­pro­me­na­de kom­men Freun­de zar­ter Tö­ne und Stul­pen auf ih­re Kos­ten

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Kulturufer - Von Ly­dia Schä­fer

- Im Tex­til­be­reich sind mit den La­bels „Da­da­r­el­la“und „Pracht Vi­be“zwei neue Händ­le­rin­nen auf dem Kunst­hand­wer­ker­markt ein­ge­zo­gen. Bei­de bie­ten au­ßer­ge­wöhn­li­che und selbst kre­ierte Be­klei­dungstü­cke an, die ech­te Hin­gu­cker sind. Das be­trifft so­wohl die Wa­re als auch die Op­tik der Stän­de.

El­li Wa­gner be­zeich­net sich selbst als Le­bens­künst­le­rin. Krea­ti­vi­tät ge­hört zu ih­rem Le­bens­all­tag wie das Rei­sen. Die Idee zur Mo­de in zar­ten Far­ben hat­te sie be­reits, als sie bei ei­ner ih­rer Rei­sen nach Thai­land fünf Frau­en ken­nen ge­lernt hat, die selbst für ih­ren Le­bens­un­ter­halt sor­gen woll­ten.

„Un­ter an­de­rem sind das auch al­lein­er­zie­hen­de Müt­ter, die nur von zu­hau­se aus ar­bei­ten kön­nen“, er­zählt sie. Sie selbst sei kei­ne Schnei­de­rin und so sei die Ko­ope­ra­ti­on ent­stan­den, bei der sie auch Wert auf ei­ne fai­re Be­zah­lung legt.

El­li Wa­gner ent­wirft Ho­sen, Rö­cke und Klei­der, die aus­schließ­lich in ein­far­big ge­hal­te­nen Stof­fen ver­ar­bei­tet wer­den. Die dün­nen Baum­woll­stof­fe wer­den in meh­re­ren La­gen ver­ar­bei­tet und sind in zar­ten Tö­nen ein­ge­färbt, die mit­ein­an­der har­mo­nie­ren.

Ein be­son­de­rer Hin­gu­cker ist das Vier-Va­ri­an­ten-Kleid, das so­wohl als Ban­de­au­kleid, als Ba­by-Doll, als Tail­lenoder auch Hüft­rock ge­tra­gen wer­den kann. Vom Kul­turu­fer ist El­li Wa­gner be­geis­tert. „Die Aus­sicht, die zahl­rei­chen An­re­gun­gen, die ich von mei­nen Kun­den mit­neh­me und auch das Pu­bli­kum selbst sind ab­so­lut her­aus­ra­gend“.

Hand­ge­macht von Da­da­r­el­la

Auch Dag­mar Jen­sen, Mo­de­de­si­gne­rin und In­ha­be­rin des La­bels Da­da­r­el­la, emp­fin­det den Markt als Be­rei­che­rung. „Es ist wirk­lich fan­tas­tisch hier und das Pu­bli­kum ist aus­ge­spro­chen sym­pa­thisch“. Sie ist auf dem Markt mit ih­ren „Bo­dy-Wraps“und Stul­pen ver­tre­ten, die aus über 300 ver­schie­de­nen Stof­fen ge­fer­tigt wur­den. Von som­mer­lich leich­ten Stof­fen bis hin zum eng­li­schen Tweed fer­tigt sie die Bo­dy-Wraps, die so­wohl als Wes­te als auch wie ein Schal­kra­gen ge­tra­gen wer­den kön­nen. Ein va­ria­bles Mo­dell, mit dem Blu­sen, Shirts oder im Win­ter auch Roll­kra­gen­pul­lis auf­ge­peppt wer­den kön­nen. Ein wei­te­rer Hin­gu­cker sind die Stul­pen.

Ob die­se über der Ho­se oder auf nack­ter Haut ge­tra­gen wer­den, spielt kei­ne Rol­le. Auch hier gibt es ro­man­tisch, ver­spiel­te Va­ria­tio­nen wie auch schlich­te, klas­si­sche Mo­del­le. „Al­le Stof­fe sind von aus­ge­zeich­ne­ter Qua­li­tät und bes­tens ver­ar­bei­tet“, ver­spricht Dag­mar Jen­sen. Eben noch ech­te Hand­ar­beit, dar­auf le­ge sie Wert, wie auch auf in­di­vi­du­el­le Be­ra­tung auf den Märk­ten vor Ort.

El­li Wa­gner von Pracht Vi­be setzt auf zar­te Tö­ne.

FO­TOS: LY­DIA SCHÄ­FER

Da­da­r­el­la fer­tigt so­ge­nann­te Bo­dy-Wraps und Stul­pen aus mehr als 300 ver­schie­de­nen Stof­fen.

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