Da­ten aus dem Au­to

Ver­brau­cher­schutz beim au­to­no­men Fah­ren

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Multimedia -

(dpa) - Die Ver­brau­cher­zen­tra­len po­chen auf kla­re Re­geln für den Da­ten­schutz bei com­pu­ter­ge­steu­er­ten Au­tos. „Es muss ei­ne Spei­che­rung ge­ben, da­mit im Fal­le ei­nes Un­falls klar ist, ob ich ge­fah­ren bin oder das Au­to“, sag­te der Chef des Ver­brau­cher­zen­tra­le Bun­des­ver­bands (vz­bv), Klaus Mül­ler, der Deut­schen Pres­se-Agen­tur. Das sei auch für die Haf­tung wich­tig. „Aber wir brau­chen kei­ne Vor­rats­da­ten­spei­che­rung, die das auf im­mer und ewig spei­chert.“Wei­ter­ge­hen­der Da­ten­nut­zung müs­se der Fah­rer zu­stim­men.

Schon Se­kun­den nach der je­wei­li­gen Si­tua­ti­on sei­en zahl­rei­che Da­ten zu Ver­kehrs­dich­te, Stra­ßen­qua­li­tät oder Wet­ter un­wich­tig für das un­mit­tel­ba­re Fah­ren. „Dar­über möch­te ich ent­schei­den kön­nen, wenn ich den ge­dank­li­chen Zünd­schlüs­sel her­aus­zie­he“, sag­te der Ver­brau­cher­zen­tra­len-Chef. So könn­ten Da­ten ent­we­der ge­löscht wer­den, „weil es nie­man­den et­was an­geht, wo ich ge­fah­ren bin“. Mög­lich sei aber auch, in ei­ne Wei­ter­ga­be von Da­ten et­wa an Au­to­bau­er, Ver­si­che­run­gen oder Kfz-Werk­stät­ten ein­zu­wil­li­gen, die da­mit Vor­tei­le an­bie­ten könn­ten. Wenn sol­che Da­ten aus­schließ­lich an den Au­to­her­stel­ler gin­gen, wä­re dies „zu we­nig In­no­va­ti­on“, sag­te Klaus Mül­ler.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.