Streit ums Trink­was­ser

Ver­sor­ger se­hen Ni­trat als Preis­trei­ber – Bau­ern em­pört

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Erste Seite -

(AFP) - Zahl­rei­che deut­sche Was­ser­ver­sor­ger se­hen auf die Ver­brau­cher Preis­stei­ge­run­gen beim Trink­was­ser zu­kom­men. Seit Jahr­zehn­ten wer­de zu viel Gül­le und Mi­ne­ral­dün­ger aus­ge­bracht, sag­te Mar­tin Weyand, der Ge­schäfts­füh­rer des Bun­des­ver­ban­des der Energie- und Was­ser­wirt­schaft (BDEW), der „Süd­deut­schen Zei­tung“. Der BDEW ver­tritt gut 1800 der bun­des­weit rund 6000 Ver­sor­gungs­un­ter­neh­men. Weyand sag­te, die Was­ser­auf­be­rei­tung wer­de we­gen der ho­hen Ni­trat­be­las­tung im­mer schwie­ri­ger.

Der Deut­sche Bau­ern­ver­band warf der Was­ser­wirt­schaft vor, die Ver­brau­cher mit „wi­der­leg­ten“Aus­sa­gen zu Preis­er­hö­hun­gen zu ver­un­si­chern. Der Ni­trat­be­richt der Re­gie­rung be­le­ge zwar, dass man­cher­orts an der Ni­trat­be­las­tung ge­ar­bei­tet wer­den müs­se, es sei aber „kei­ne Ten­denz er­kenn­bar, dass die Qua­li­tät des Grund­was­sers im­mer schlech­ter wird“.

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