Fir­men­zen­tra­le der Ma­schi­nen­fa­brik nimmt Form an

Kla­res Be­kennt­nis zum Stand­ort Ber­ma­tin­gen – Fir­ma wei­ter auf Ex­pan­si­ons­kurs – Mit­ar­bei­ter ge­sucht

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Bermatingen/salem/service -

(clp) - Der Neu­bau der Fir­men­zen­tra­le der Ma­schi­nen­fa­brik (Ma­be) schrei­tet zü­gig vor­an. „Wir lie­gen gut im Zeit­plan“, sag­te Andre­as Lang, zu­stän­dig für Mar­ke­ting und Öf­fent­lich­keits­ar­beit. Bau­be­ginn sei An­fang Mai ge­we­sen, die ge­sam­te Bau­zeit sei auf 17 Mo­na­te ver­an­schlagt.

„Mit dem Spa­ten­stich ha­ben wir die Bauf­rei­ga­be er­hal­ten“, sag­te Andre­as Hug­ger von der aus­füh­ren­den Bau­fir­ma Reisch. Im der­zei­ti­gen Bau­ab­schnitt wür­de die Stütz­mau­er für den über­deck­ten Park­platz, der nach drei Sei­ten of­fen ist, er­stellt. Wei­ter ste­he das Auf­fül­len der Stütz­mau­er für den Park­platz auf dem Plan, das Er­stel­len der Fun­da­men­te für die mitt­le­re Stüt­zen­rei­he und das Auf­stel­len der Fer­tig­teil­stüt­zen­rei­he ent­lang der Er­schlie­ßungs­stra­ße. „Die Pro­duk­ti­ons­flä­che der neu­en Hal­le be­trägt 6600 Qua­drat­me­ter“, sag­te Lang. Nach der Fer­tig­stel­lung ver­fü­ge man ins­ge­samt über 15 600 Qua­drat­me­ter Pro­duk­ti­ons­flä­che, die drin­gend be­nö­tigt wer­de. „Der Neu­bau ist ein kla­res Be­kennt­nis für den Stand­ort“, so Lang wei­ter. Seit der Wirt­schafts­kri­se 2008 sei die Zahl der Mit­ar­bei­ter ste­tig an­ge­stie­gen, das Un­ter­neh­men sei so­mit der größ­te Ar­beit­ge­ber der Ge­mein­de. Wei­te­re Grün­de für den Neu­bau sei­en un­ter an­de­rem die Ka­pa­zi­täts­er­wei­te­rung für Ver­wal­tung und Pro­duk­ti­on, die Op­ti­mie­rung der Pro­duk­ti­ons­ab­läu­fe und Ar­beits­pro­zes­se, die Vor­be­rei­tung für In­dus­trie 4.0, die Schaf­fung von mo­der­nen Ar­beits­be­din­gun­gen für die Mit­ar­bei­ter und die Aus­wei­tung der Ser­vice­Di­enst­leis­tung. „Es dient auch der Si­che­rung von Ar­beits­plät­zen und Ka­pa­zi­täts­schaf­fung für neue Ar­beits­plät­ze“, so Lang. Das Un­ter­neh­men su­che hän­de­rin­gend neue Mit­ar­bei­ter.

„Ei­ne gro­ße Her­aus­for­de­rung des Neu­baus war die To­po­gra­fie“, sag­te Pro­jekt­lei­ter Hug­ger. Die star­ke Hang­la­ge sei nicht ganz ein­fach und mit hö­he­ren Kos­ten ver­bun­den ge­we­sen, zu­sätz­lich müss­ten die Er­schlie­ßungs­stra­ße und Be­stands­me­di­en ver­legt und der Kes­sel­bach um­ge­legt wer­den. Wei­te­re Her­aus­for­de­run­gen stell­ten die be­eng­ten Platz­ver­hält­nis­se und die Er­schlie­ßung dar. Ne­ben­bei müs­se die Auf­recht­er­hal­tung des Be­trie­bes ge­si­chert sein. „Wir ha­ben ei­nen Hoch­bau­kran auf Ket­ten­fahr­werk“, so Hug­ger wei­ter. Da­durch kön­ne ef­fi­zi­en­ter ge­ar­bei­tet wer­den, an­sons­ten sei­en meh­re­re Krä­ne nö­tig ge­we­sen. Ins­ge­samt wer­den 15 000 Ku­bik­me­ter Er­de be­wegt, wo­bei kaum Er­de ab­ge­fah­ren wer­de, son­dern auf der Bau­stel­le ver­blei­be.

„In der neu­en Hal­le wird ein kom­plet­ter Fer­ti­gungs­zy­klus für Press­ma­schi­nen ein­ge­rich­tet“, sag­te der Pro­jekt­lei­ter. Die Bü­ros sei­en durch ei­ne Brand­schutz­wand von der Hal­le ge­trennt, die Zu­fahrt­stra­ße wer­de fünf Me­ter breit, um die Feu­er­wehrZu­fahrt zu si­chern, wei­ter sei der Neu­bau kom­plett um­fahr­bar. „Die Fir­ma Reisch ar­bei­tet ex­trem ef­fek­tiv“, freu­te sich Andre­as Lang. „Die Räu­me im Ver­wal­tungs­ge­bäu­de wer­den un­ter­schied­lich ge­nutzt.“Auf­ent­halts-, Se­mi­nar-, Um­klei­de- und Tech­nik­räu­me sol­len dort Ein­zug fin­den. Da­zu kom­men Bü­ro- und Be­spre­chungs­räu­me, ei­ne Kü­che so­wie Sa­ni­tär­räu­me. Wenn auf der Bau­stel­le wei­ter­hin al­les so rei­bungs­los ver­läuft, kann die Ma­be im Au­gust 2018 Ein­wei­hung feiern.

FO­TO: CLP

Die Bau­ar­bei­ten des Neu­baus der Ma­schi­nen­fa­brik lie­gen ak­tu­ell im Zeit­rah­men.

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