Be­su­cher schla­gen ei­nen Ein­baum

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Meersburg/überlingen -

(sz) - Ein­bäu­me sind die äl­tes­ten Was­ser­fahr­zeu­ge der Mensch­heit, die für den Fisch­fang, den Han­del und den Trans­port ge­braucht wur­den. Doch wie wur­den sie ge­baut? Noch bis Mitt­woch, 9. Au­gust, kön­nen Be­su­cher täg­lich von 10 bis 18 Uhr im Pfahl­bau­mu­se­um Un­te­ruhl­din­gen mit re­kon­stru­ier­ten Dech­seln und Bei­len aus der Pfahl­bau­zeit un­ter An­lei­tung selbst Hand an­le­gen, teilt das Mu­se­um mit.

So kön­nen Be­su­cher er­fah­ren, wel­che Werk­zeu­ge und Tech­ni­ken vor 5000 und vor 3000 Jah­ren be­kannt wa­ren. Für den wis­sen­schaft­li­chen Hin­ter­grund sor­gen Archäo­lo­gen des Frei­licht­mu­se­ums. Bei den Hand­wer­kern der Pfahl­bau­ten kön­nen die Gäs­te da­ge­gen se­hen, wie ein gro­ßer Ein­baum mit mo­der­nen Werk­zeu­gen ent­steht. „Die­se Art, Din­ge zu „be­grei­fen“und sie nicht nur er­klärt zu be­kom­men, sei das be­son­de­re An­lie­gen der Archae-X-Ta­ge in Uhl­din­gen“, so Mu­se­ums­di­rek­tor Gun­ter Schö­bel.

Der St­ein­zeit­par­cours ist bis En­de Au­gust täg­lich ge­öff­net. Im Pfahl­bau­ki­no star­ten zu je­der vol­len St­un­de Archäo­lo­gie­fil­me und die Son­der­aus­stel­lung „Das Er­be der Pfahl­bau­er“zeigt über 1000 Ori­gi­nal­fun­de.

FO­TO: PR

Mu­se­ums­gäs­te (klei­nes Bild) stel­len aus ei­nem di­cken Stamm ei­nen Ein­baum (gro­ßes Bild) her.

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