Rupp und Hom­bur­ger ver­an­stal­ten Po­di­ums­dis­kus­si­on mit Bun­des­tags­kan­di­da­ten

Or­ga­ni­sa­to­ren la­den als Pri­vat­per­so­nen ein – Rat ent­schei­det, dass po­li­ti­sche Grup­pie­run­gen kei­ne Wahl­ver­an­stal­tun­gen in städ­ti­schen Ge­bäu­den statt­fin­den las­sen dür­fen

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - MEERSBURG -

MEERSBURG (sz) - Die Kandidaten der Bun­des­tags­wahl kom­men am Sams­tag, 16. Sep­tem­ber, zu ei­ner Po­di­ums­dis­kus­si­on ins Dorf­ge­mein­schafts­haus (DGH) Bai­ten­hau­sen. Be­ginn ist um 18 Uhr. Es neh­men teil: Lothar Rieb­sa­men (CDU), Le­on Hahn (SPD), Mar­kus Böh­len (Grü­ne), Chris­ti­an Stef­fen-Stiehl (FDP), Ali­ce Wei­del (AfD) so­wie Clau­dia Haydt (Lin­ke). Mo­de­ra­tor ist Joa­chim Böt­tin­ger, ehe­ma­li­ger Bür­ger­meis­ter der Ge­mein­de Fri­ckin­gen.

Wilfried Rupp und Achim Hom­bur­ger ha­ben die Po­di­ums­dis­kus­si­on als Pri­vat­per­so­nen or­ga­ni­siert. Die Or­ga­ni­sa­to­ren, so heißt es in ih­rer Pres­se­mit­tei­lung, dür­fen die Po­di­ums­dis­kus­si­on ge­mäß des Rats­be- schlus­ses der Stadt Meersburg in ei­ner Ka­renz­zeit von drei Mo­na­ten vor der Wahl als po­li­ti­sche Grup­pie­rung, in die­sem Fall Freie Wäh­ler und Um­welt­grup­pe, nicht in ei­ner Rä­um­lich­keit der Stadt Meersburg durch­füh­ren. Dies wur­de ih­nen un­mit­tel­bar nach Rats­be­schluss von der Ver­wal­tung der Stadt Meersburg mit­ge­teilt.

Der Be­schluss ist rech­tens

Der Be­schluss des Ge­mein­de­ra­tes der Stadt Meersburg lau­tet laut Pres­se­mit­tei­lung von Rupp und Hom­bur­ger: Der Ge­mein­de­rat be­schließt mit 15 Ja-Stim­men zu ei­ner Nein-Stim­me bei ei­ner Ent­hal­tung, dass in ei­ner Ka­renz­zeit von drei Mo­na­ten vor Eu­ro­pa­wah­len, Bun­des­tags­wah­len und Land­tags­wah­len Ver­an­stal­tun­gen von Par­tei­en und de­ren Orts­ver­bän­den und -ver­ei­nen so­wie von Wäh­ler­ver­ei­ni­gun­gen in städ­ti­schen Ge­bäu­den un­ter­sagt sind, un­ab­hän­gig von der Art der Ver­an­stal­tung. Der Be­schluss des Ra­tes der Stadt ist rech­tens und wur­de von uns auch an­er­kannt.

Pri­va­te ge­eig­ne­te Rä­um­lich­kei­ten in Ho­tels oder Gast­stät­ten sei­en zum Zeit­punkt vor der Wahl im nä­he­ren Um­feld nicht ver­füg­bar. Dorf­ge­mein­schafts­häu­ser in Nach­bar­ge­mein­den sind ver­füg­bar, da die Ge­mein­de­rä­te dort ei­nen an­de­ren Be­schluss fass­ten. Nicht un­ter den Be­schluss fal­len je­doch Ein­woh­ner, ju­ris­ti­sche Per­so­nen oder sons­ti­ge Per­so­nen­ver­ei­ni­gun­gen. Die Ge­mein­de­ord­nun­gen der Län­der se­hen da­her über­ein­stim­mend ei­nen Zu­las­sungs­an­spruch der Ein­woh­ner ge­gen­über der Ge­mein­de vor. Dies wur­de dann auch von der Kom­mu­nal­auf­sicht so be­stä­tigt.

Des­halb hät­ten Wilfried Rupp und Achim Hom­bur­ger be­schlos­sen, die Po­di­ums­dis­kus­si­on als Pri­vat­per­so­nen zu ver­an­stal­ten, so ist de­ren Durch­füh­rung im DGH Bai­ten­hau­sen mög­lich.

FO­TO: ARC

Am 24. Sep­tem­ber ist Bun­des­tags­wahl.

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