Bot­schaft in Ka­bul war wahr­schein­lich An­schlags­ziel

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - NACHRICHTEN & HINTERGRUND -

BERLIN (dpa) - Die Bun­des­re­gie­rung geht da­von aus, dass sich der ver­hee­ren­de An­schlag in Ka­bul mit bis zu 150 To­ten vor mehr als drei Mo­na­ten ge­gen die deut­sche Bot­schaft ge­rich­tet hat. „Nach bis­he­ri­gem Kennt­nis­stand gilt es als wahr­schein­lich, dass der An­schlag am 31. Mai die deut­sche Bot­schaft tref­fen soll­te“, heißt es in ei­nem ver­trau­li­chen Be­richt des Aus­wär­ti­gen Amts zur La­ge in Af­gha­nis­tan, der der Deut­schen Pres­se-Agen­tur vor­liegt. Über den oder die Tä­ter be­steht wei­ter Un­klar­heit. Bis­her ha­be sich „kei­ne Grup­pe glaub­haft zu der Tat be­kannt“, heißt es in dem Be­richt. Ein im In­ter­net ver­öf­fent­lich­tes Be­ken­ner­schrei­ben der Ter­ror­or­ga­ni­sa­ti­on „Is­la­mi­scher Staat“wird als „nicht glaub­haft“ein­ge­stuft.

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