TSV Eschach er­war­tet Keh­len

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - LOKALSPORT -

ESCHACH (sz) - In der ver­gan­ge­nen Sai­son ist der TSV Eschach die Über­ra­schungs­mann­schaft der Fuß­bal­lLan­des­li­ga ge­we­sen. Als Auf­stei­ger er­reich­te der TSV am En­de Rang fünf und war das bes­te Team im Schus­sen­tal. Nun geht Eschach in sei­ne zwei­te Lan­des­li­ga­sai­son, ers­ter Geg­ner ist am Sams­tag um 17 Uhr der SV Keh­len.

Mit dem SVK ha­ben die Escha­cher in der Vor­sai­son nicht die bes­ten Er­fah­run­gen ge­macht. Das Heim­spiel in Eschach ging 0:2 ver­lo­ren, auch in Keh­len fuhr der TSV beim 1:2 oh­ne Punk­te nach Hau­se. Trotz­dem: „Die Ver­gan­gen­heit ist völ­lig egal“, sagt Eschachs neu­er Trai­ner Nec­tad Fe­tic. „Aber wir sind uns der Stär­ken der Keh­le­ner na­tür­lich be­wusst. Die spie­len or­dent­li­chen Kon­ter­fuß­ball und ha­ben ein gu­tes Um­schalt­spiel.“

Fe­tic will sich vor sei­ner Li­ga­pre­mie­re gar nicht zu sehr mit dem Geg­ner be­fas­sen, „wir schau­en erst mal auf uns“. Letzt­lich war es wohl auch der ei­ge­ne Leis­tungs­ein­bruch in der zwei­ten Hälf­te, der die Escha­cher bei der 1:3-Nie­der­la­ge im Ver­bands­po­kal ge­gen den SV Wein­gar­ten den Sieg kos­te­te. „Wir ha­ben in der zwei­ten Halb­zeit nie rich­tig ins Spiel ge­fun­den“, är­gert sich Fe­tic. „Wir wa­ren to­tal ver­krampft, hat­ten über­haupt kei­ne Ge­duld und Ru­he mehr in un­se­rem Spiel.“

Das soll ge­gen Keh­len wie­der bes­ser wer­den. In der ak­tu­el­len Trai­nings­wo­che, der „Fein­schliff­wo­che“, wie Fe­tic sie nennt, hat der Lan­des­li­gist vor al­lem an spie­le­ri­schen Ele­men­ten ge­ar­bei­tet. Ge­ne­rell ist der Trai­ner voll des Lo­bes über die Trai­nings­leis­tun­gen sei­ner Jungs.

Zum gro­ßen Plus­punkt für die Escha­cher in die­ser Sai­son könn­te wer­den, dass die Mann­schaft na­he­zu kom­plett zu­sam­men­ge­blie­ben ist. Dem­ent­spre­chend blei­ben auch die Füh­rungs­spie­ler die­sel­ben und wer­den von Trai­ner Fe­tic be­son­ders ge­for­dert. Ab­wehr­chef Micha­el Ei­tel et­wa „kann in den en­gen Spie­len wie ge­gen Wein­gar­ten das Heft in die Hand neh­men“, so Fe­tic.

Glei­ches gilt im An­griff für Sturm­tank Be­ne­dikt Bö­ning und für die zen­tra­len Mit­tel­feld­spie­ler Ma­nu­el Ru­ess und Ra­pha­el Bau­mann (Fe­tic: „Sie ha­ben ei­ne über­ra­gen­de Spiel­in­tel­li­genz.“

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