Leu­te

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - SPORT -

U21-Na­tio­nal­trai­ner

(Fo­to: dpa) kann sich und sei­ner Mann­schaft nach dem Ge­winn des EMTi­tels nun neue, lang­fris­ti­ge Zie­le set­zen. Der DFB ver­län­ger­te den Ver­trag mit dem 54-Jäh­ri­gen bis 2020. Im Sep­tem­ber star­tet das U21-Na­tio­nal­team als Ti­tel­ver­tei­di­ger in die Qua­li­fi­ka­ti­on für die Eu­ro­pa­meis­ter­schaft in Ita­li­en 2019. „Ste­fan Kuntz bringt viel Lei­den­schaft und ei­ne ho­he fach­li­che Kom­pe­tenz mit“, sag­te DFB-Prä­si­dent Rein­hard Gr­in­del. Und auch Kuntz selbst ist zu­frie­den: „Es macht mich stolz, wei­ter­hin als U21-Trai­ner tä­tig sein zu kön­nen.“Der Eu­ro­pa­meis­ter von 1996 hat­te das Amt im Au­gust ver­gan­ge­nen Jah­res von Horst Hru­besch über­nom­men. (dpa)

Kuntz Ste­fan Hans-Wil­helm Mül­ler-Wohl­fahrt

(Fo­to: dpa) wirkt ewig ju­gend­lich, den­noch wird der lang­jäh­ri­ge Mann­schafts­arzt des FC Bay­ern am Sams­tag be­reits 75 Jah­re alt. Für sei­ne Pa­ti­en­ten ist er der Größ­te, un­um­strit­ten ist er al­ler­dings auch nicht. Zu­dem ist es um den „Doc“, ein biss­chen ru­hi­ger ge­wor­den, seit es vor zwei Jah­ren zum gro­ßen Knatsch mit Pep Guar­dio­la kam und er nach bei­na­he 38 Jah­ren beim FC Bay­ern hin­warf. In die Schlag­zei­len ge­riet er seit­dem vor­nehm­lich durch Usain Bolt, der dem „wun­der­vol­len Arzt“zu­letzt bei den Olym­pi­schen Spie­len 2016 von Rio hym­nisch dank­te da­für, dass er ihm sei­ne Kar­rie­re ge­ret­tet ha­be. Bei sei­nen Dia­gno­sen, sag­te er stets, „ver­traue ich mei­nen Hän­den mehr als dem Kern­spin oder dem Ul­tra­schall“. Man­che Sport­ler, be­haup­tet er, „er­ken­ne ich schon am Ab­tas­ten ih­rer Mus­ku­la­tur“. Schon seit 1995 ist „Mull“der Arzt der Na­tio­nal­mann­schaft – und er wird es wohl noch ein we­nig blei­ben. Auf­hö­ren? „Ich den­ke nicht dar­an!“(SID)

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