Pfeil und Bo­gen un­ter Kon­trol­le

Kin­der ler­nen beim Fe­ri­en­spie­le-Schnup­pe­r­an­ge­bot die Kunst des Bo­gen­schie­ßens ken­nen

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - MARKDORF - Von Mar­ti­na Wol­ters

MARK­DORF - Das Fe­ri­en­spie­leSchnup­pe­r­an­ge­bot des Bo­gen­schüt­zen-Club Mark­dorf hat am Sams­tag neun jun­gen Leu­ten nebst El­tern und Groß­el­tern ei­nen in­ter­es­san­ten Nach­mit­tag be­schert. Ne­ben Theo­rie zum Bo­gen­schieß­sport lern­ten sie beim Vor­sit­zen­den Volk­mar Opitz und des­sen Stell­ver­tre­ter Andre­as Twar­don vor al­lem den acht­sa­men Um­gang mit Bö­gen und blitz­schnel­len Pfei­len.

Dass die Pfeil­spit­zen äu­ßerst spitz sind, dür­fen die neun Acht- bis 16-Jäh­ri­gen gleich zu Be­ginn der Lek­ti­on selbst er­füh­len. Ab­ge­schos­se­ne Pfei­le ent­wi­ckeln sich laut Vor­stand zu Wurf­ge­schos­sen mit ei­ner Ge­schwin­dig­keit von bis zu 320 St­un­den­ki­lo­me­ter auf 60 Me­ter Dis­tanz und tref­fen noch mit 178 Ki­lo­me­tern pro St­un­de auf die Schei­be auf. Es ist al­so höchs­te Vor­sicht ge­bo­ten. Ent­spre­chen­de Re­geln müs­sen da­her ein­ge­hal­ten wer­den. Die er­fah­re­nen Bo­gen­schüt­zen er­läu­tern, dass aus­schließ­lich von den Platt­for­men aus ge­schos­sen wer­den darf. „Erst, wenn al­le Pfei­le ab­ge­schos­sen sind, le­sen wir sie ge­mein­samauf“,er­klär­tOpitz.NachEin­blick in die ein­zel­nen Bo­gen­be­stand­tei­le wie Wur­far­me, Mit­tel­teil oder Seh­ne kann sich je­der Teil­neh­mer ein Bild vom ech­ten Schie­ßen ma­chen. Andre­as Twar­don nimmt die sta­bi­le, auf­rech­te Aus­gangs­po­si­ti­on ein und zeigt an Hand ei­nes Olym­pic- Bo­gens den Ab­schuss.

Die Kin­der fol­gen ge­spannt je­dem De­tail vom Ein­hän­gen des Pfeils un­ter den Nock­punkt über des­sen Ver­las­sen der Bo­gen­seh­ne bis hin zum Ein­schlag auf die Schei­be.

Kon­zen­tra­ti­on ist ge­fragt

Jetzt sind die Ju­gend­li­chen am Zug. Mit Hil­fe fach­män­ni­scher Er­klä­rung ha­ben sie schnell den Bo­gen raus und zie­len auf die zehn Me­ter ent­fern­ten Ziel­schei­ben. Sie ar­bei­ten hoch­kon­zen­triert, ha­ben aber of­fen­sicht­lich je­de Men­ge Spaß. „Ich mag das Bo­gen­schie­ßen sehr“, sagt die 16-jäh­ri­ge Poo­je Kon­zet, die zu­sam­men mit ih­rer Mut­ter und ih­rem Bru­der in Mark­dorf Ur­laub macht. Lu­kas und Le­on ken­nen sich aus der Ju­gend­feu­er­wehr und freu­en sich, ein­an­der auf dem Bo­gen­schieß­platz zu tref­fen. Bei­den ge­fällt die will­kom­me­ne Fe­ri­en­ab­wechs­lung. Lu­kas fin­det es „toll, das Schie­ßen aus­zu­pro­bie­ren“. Der elf­jäh­ri­ge Le­on mag es vor al­lem, zu tref­fen. „Denn dann kann man stolz sein“, fin­det er. Zum Ab­schluss ist noch ein­mal vol­le Kon­zen­tra­ti­on von al­len ge­for­dert. Denn dann die­nen Luft­bal­lons als Ziel. Für je­den Tref­fer gibt es ei­nen klei­nen Be­loh­nungs­preis. Für die Teil­neh­mer ei­ne run­de Sa­che.

FOTO: MAR­TI­NA WOL­TERS

Die Mit­glie­der des Bo­gen­schüt­zen-Clubs Mark­dorf wei­sen die Fe­ri­en­spiel­teil­neh­mer in die Kunst des Bo­gen­schie­ßens ein.

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