Plä­ne für Se­nio­ren­woh­nun­gen ver­wor­fen

Der Ge­mein­de­rat be­schließt ein­stim­mig die Be­bau­ungs­plä­ne Mai­en­gäs­s­le Feld­hau­sen und Hart­hau­sen Süd

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - ERSTE SEITE -

In Bin­gen wird es nun doch kei­ne Se­nio­ren­wohn­an­la­ge ge­ben.

GAM­MER­TIN­GEN (sr) - In Feld­hau­sen wer­den sechs neue Bau­plät­ze ent­ste­hen, in Hart­hau­sen sind es fünf an der Zahl. In der jüngs­ten Ge­mein­de­rats­sit­zung stimm­te das Gre­mi­um ein­stim­mig für die Ein­lei­tung des letz­ten Schrit­tes des Ver­fah­rens, der Zu­stim­mung zum Ab­wä­gungs­vor­schlag und der Of­fen­le­gung des Pla­nes.

Bür­ger­meis­ter Hol­ger Jerg er­öff­ne­te die ers­te Sit­zung nach der Som­mer­pau­se mit ei­ner um­fang­rei­chen Ta­ges­ord­nung, bei der vie­le Bau­ver­ga­ben be­schlos­sen wur­den. Doch zu­vor muss­te Jerg erst noch sein Gre­mi­um durch­zäh­len, da sich neun Ge­mein­de­rä­te ent­schul­digt hat­ten. „Mit zehn an­we­sen­den stimm­be­rech­tig- ten Rä­ten sind wir be­schluss­fä­hig“, stell­te der Schul­tes er­leich­tert fest. Stadt­pla­ner Rai­ner Kraut stell­te dem Gre­mi­um die bei­den Be­bau­ungs­plä­ne vor.

So wer­den in Feld­hau­sen im Mai­en­gäs­s­le/Kö­be­le­stra­ße sechs Wohn­bau­plät­ze mit ei­ner Ge­samt­plan­flä­che von rund 3 600 Qua­drat­me­ter ent­ste­hen. Die flä­chen­spa­ren­de Er­schlie­ßung er­folgt über ei­nen kur­zen Stich­weg über das Mai­en­gäs­s­le. In Hart­hau­sen wer­den eben­falls in­ner­orts, ent­lang der Troch­tel­fin­ger Stra­ße, fünf Wohn­bau­plät­ze zwi­schen 520 und 860 Qua­drat­me­tern ent­ste­hen, die Ge­samt­flä­che be­trägt hier 3 200 Qua­drat­me­ter. Rai­ner Kraut er­läu­ter­te im Gre­mi­um die An­re­gun- gen der Trä­ger öf­fent­li­cher Be­lan­ge zu den ge­plan­ten Fest­set­zun­gen. Die nach­zu­wei­sen­den Stell­plät­ze pro Wohn­ein­heit lie­gen bei 1,5 und wur­den so be­las­sen. Auf­grund der Er­fah­rungs­wer­te der Stadt Gam­mer­tin­gen in ver­gleich­ba­ren Wohn­ge­bie­ten wur­de die Er­hö­hung auf zwei Stell­plät­ze für nicht er­for­der­lich ge­hal­ten.

Bei­de Be­bau­ungs­plä­ne wer­den als rei­nes Wohn­ge­biet aus­ge­wie­sen, da ei­ne Misch­ge­biets­aus­wei­sung ir­re­füh­rend wä­re. In Hart­hau­sen wird die im Ei­gen­tum der Stadt be­find­li­che Scheu­ne ab­ge­bro­chen. Ein­stim­mig be­für­wor­te­te das Gre­mi­um die Durch­füh­rung der Of­fen­le­gung des Be­bau­ungs­pla­nes, so- dass der Plan nach die­ser Frist (vier Wo­chen) zum rechts­kräf­ti­gen Be­schluss ge­lan­gen kann. In bei­den Ort­schafts­rä­ten wur­de das Vor­ha­ben un­ein­ge­schränkt po­si­tiv be­grüßt, zu­mal es ak­tu­ell je­weils nur noch ei­nen städ­ti­schen Bau­platz gibt.

Orts­vor­ste­her Man­fred Rogg er­klär­te, dass man in der glück­li­chen La­ge sei, in­ner­orts er­schlie­ßen zu kön­nen und künf­ti­gen Bau­her­ren doch die an­ge­mes­se­nen Frei­räu­me ge­wäh­ren kön­ne. Feld­hau­sens Orts­vor­ste­her Hans St­ein­hart, der in der Sit­zung ver­hin­dert war, ließ über Bür­ger­meis­ter Hol­ger Jerg aus­rich­ten, dass man zu­stim­men sol­le, zu­mal in Feld­hau­sen be­reits kon­kre­ter Be­darf für Bau­platz an­ge­mel­det sei.

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