Li­te­ra­tur­herbst star­tet heu­te

Zwei Best­sel­ler­au­to­ren er­öff­nen heu­te den Ver­an­stal­tungs­rei­gen in Tutt­lin­gen

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - LOKALES UND SERVICE -

TUTT­LIN­GEN (sz) - Den Auf­takt für den in­zwi­schen zwölf­ten „Tutt­lin­ger Li­te­ra­tur­herbst“gestal­ten heu­te die bei­den Au­to­ren Marc Fried­rich und Mat­thi­as Weik. Die Ver­an­stal­tung be­ginnt heu­te um 20 Uhr in der Stadt­hal­le. Ein­lass ist ab 19 Uhr.

Herbst­zeit ist Le­se­zeit – und dem­ent­spre­chend stel­len die Tutt­lin­ger Hal­len das Buch und er­folg­rei­che, span­nen­de Au­to­ren im Ok­to­ber und No­vem­ber in den Mit­tel­punkt ei­ner klei­nen Rei­he. Die Au­to­ren Fried­rich und Weik brin­gen ih­ren Spie­gelBest­stel­ler „Der Crash ist die Lö­sung – War­um der fi­na­le Kol­laps kommt und wie sie ihr Ver­mö­gen ret­ten“mit. Im Mit­tel­punkt des Abends steht ein The­ma, das nie­man­den kalt las­sen kann: Geld. Für die bei­den stellt sich längst nicht mehr die Fra­ge, ob der Crash kom­men wird, son­dern le­dig­lich wann. Weik und Frie­dich er­klä­ren in ih­rer Le­sung für je­den ver­ständ­lich, wie man sein Geld recht­zei­tig in Sach­wer­te um­schich­tet, um sein Er­spar­tes nicht zu ver­lie­ren.

Die bei­den zwei­fa­chen Best­sel­ler­au­to­ren sind Öko­no­men, Qu­er­den­ker, Fi­nanz­ex­per­ten und Red­ner. Sie ent­lar­ven mit die­sem Buch aber­mals die Fi­nanz­in­dus­trie – mit The­sen, die sie be­reits im Fern­se­hen, bei Po­di­ums­dis­kus­sio­nen oder im Rah­men li­te­ra­ri­scher Rei­hen ver­tre­ten ha­ben. Was Weik und Fried­rich über die kom­ple­xen Pro­ble­me in der Fi­nanz­welt schrei­ben, ist poin­tiert, fak­ten­ba­siert, er­staun­lich un­ter­halt­sam und für je­den ver­ständ­lich. Den Au­to­ren ge­lingt es, mit ih­rer kla­ren und ver­ständ­li­chen Spra­che ein brei­tes Pu­bli­kum zu er­rei­chen – vom 16-jäh­ri­gen Schü­ler bis zur 80-jäh­ri­gen Rent­ne­rin.

Der Un­ter­ti­tel des neu­en Best­sel­lers „War­um der fi­na­le Kol­laps kommt und wie Sie Ihr Ver­mö­gen ret­ten“lässt schon er­ah­nen, wor­um es im „Crash“geht. Es geht um Grün­de für den Zu­sam­men­bruch des Fi­nanz­kon­strukts. Auf ver­ständ­li­che und nach­voll­zieh­ba­re Art und Wei­se zei­gen Fried­rich/Weik den Be­su­chern auf, wie die Maß­nah­men zur Eu­ro-, Län­der- und Ban­ken­ret­tung letzt­lich auf volks­wirt­schaft­li­che Scha­dens­ma­xi­mie­rung und den Staats­bank­rott Deutsch­lands hin­aus­zu­lau­fen dro­hen. Staats­an­lei­hen, Ren­ten- und Le­bens­ver­si­che­run­gen und Kon­ten se­hen sie als die gro­ßen Ver­lie­rer im Fal­le ei­nes Crashs. Je­doch wol­len die Fi­nanz­stra­te­gen mit ih­rem Buch nicht nur Angst, son­dern auch Hoff­nung ma­chen, denn sie se­hen in ei­nem Crash auch ei­ne Chan­ce für ei­nen Neu­an­fang in Po­li­tik und Wirt­schaft. Und sie spre­chen über Mög­lich­kei­ten zur per­sön­li­chen Ver­mö­gens­si­che­rung.

FO­TO: CHRIS­TI­AN STEH­LE

Die bei­den Au­to­ren Marc Fried­rich und Mat­thi­as Weik sind zu Gast beim Tutt­lin­ger Li­te­ra­tur­herbst.

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