Töd­li­cher Pilz ent­deckt

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - WISSEN -

BRAUN­SCHWEIG (dpa) - Ein töd­li­cher Sa­la­man­der­pilz ist nach An­ga­ben der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Braun­schweig erst­mals in Deutsch­land nach­ge­wie­sen wor­den. Fast 100 Tie­re, die in pri­va­ten Ter­ra­ri­en ge­hal­ten wur­den, sei­en an dem hoch­an­ste­cken­den Er­re­ger ge­stor­ben, sag­te der Evo­lu­ti­ons­bio­lo­ge Se­bas­ti­an St­ein­fartz. Mit ei­nem in­ter­na­tio­na­len For­schungs­team un­ter­such­te er die Am­phi­bi­en und wies ei­ne Pil­z­er­kran­kung nach, die in den Nie­der­lan­den und Bel­gi­en in den ver­gan­ge­nen Jah­ren ein Mas­senster­ben von Feu­er­sa­la­man­dern aus­ge­löst hat­te. Die Wis­sen­schaft­ler se­hen in dem Pilz auch ei­ne Ge­fahr für die frei­le­ben­den Sa­la­man­der in Deutsch­land. Der Haut­pilz Ba­tra­choch­y­tri­um sa­la­man­d­ri­vor­ans (Bsal) wur­de wahr­schein­lich mit dem Tier­han­del aus Asi­en nach Eu­ro­pa ein­ge­schleppt. Wie sich die Am­phi­bi­en in Deutsch­land in­fi­zier­ten, ist noch un­klar. Um ein Mas­senster­ben zu ver­hin­dern, for­der­ten die Wis­sen­schaft­ler ge­mein­sa­me An­stren­gun­gen von Na­tur­schüt­zern, Be­hör­den und pri­va­ten Hal­tern. Der Feu­er­sa­la­man­der lebt vor­wie­gend in feuch­ten Laub­misch­wäl­dern der Mit­tel­ge­bir­ge.

FO­TO: DPA

Auf der In­sel Su­la­we­si wur­de ei­ne Rat­te mit Schwein­chen-Na­se ent­deckt.

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