Kap­peler-Por­sche fährt auf Platz drei

Mo­tor­sport: Lan­ge­stre­cken­meis­ter­schaft auf dem Nür­burg­ring (VLN)

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - REGIONALSPORT -

BAD SAUL­GAU (sz) - Mit ei­nem sorg­fäl­tig wie­der in­stand­ge­setz­ten Por­sche ist das Team Kap­peler am Wo­che­n­en­de um den Tag der Deut­schen Ein­heit, am 3. Ok­to­ber, bei bes­ten Wet­ter­be­din­gun­gen, in die Ei­fel ge­star­tet, um das Vier-St­un­den-Ren­nen im Rah­men der Langstre­cken­meis­ter­schaft Nür­burg­ring zu be­strei­ten. Das Team er­ober­te im Trai­ning ei­nen gu­ten Start­platz, im Ren­nen sam­mel­te die Mann­schaft aus Bad Saul­gau Füh­rungs­ki­lo­me­ter und be­leg­te am En­de Platz drei.

Am Mor­gen des Renn­ta­ges nah­men Harald Hen­nes (Eschwei­ler), Tho­mas Ger­ling (Uch­te) und Tho­mas Kap­peler im Trai­ning den Kampf um die bes­te Start­po­si­ti­on in An­griff. Es sah lan­ge so aus, als kön­ne das Team Kap­peler mit sei­ner bes­ten ge­fah­re­nen Zeit aus der ers­ten Rei­he ins Ren­nen ge­hen. Aber in al­ler­letz­ter Se­kun­de fuhr ein Kon­tra­hent et­was schnel­ler und ver­wies die Start­num­mer 113 von Kap­peler Mo­tor­sport auf den drit­ten Platz in der Start­auf­stel­lung. Trotz al­lem: ei­ne gu­te Aus­gangs­po­si­ti­on für ein vier St­un­den dau­ern­des Ren­nen. Das Team war mit dem Ab­schnei­den zu­frie­den.

Bei op­ti­ma­len Wet­ter­be­din­gun­gen star­te­te Harald Hen­nes. Be­reits in der ers­ten Kur­ve at­ta­ckier­te er die Kon­kur­renz, die al­ler­dings im Start­ge­tüm­mel et­was mehr Glück hat­te. Weil sich das Kap­peler-Team ei­nen er­bit­ter­ten Kampf mit zwei Fahr­zeu­gen aus ei­ner an­de­ren Klas­se lie­fern muss­te, konn­ten der Teich­man­nund der Ge­tSpeed-Por­sche, al­so die di­rek­ten Kon­kur­ren­ten von Hen­nes, ei­nen Vor­sprung her­aus­fah­ren. Und: Auch der viert­plat­zier­te Por­sche rück­te Harald Hen­nes wei­ter auf die Pel­le. Nach­dem er die­sen Kampf für sich ent­schie­den hat­te, knab­ber­te er den Vor­sprung der bei­den Kon­kur­ren­ten auf Platz eins und zwei nach und nach ab und ver­grö­ßer­te den Te­am­chef Tho­mas Kap­peler: „ Scha­de dass wir am Start ein paar Wa­gen­län­gen ver­lo­ren ha­ben. Al­le ha­ben im Team wie­der ihr Bes­tes ge­ge­ben und ge­pusht. Mich freut es dass wir die Zei­ten mit der Spit­ze mit­ge­hen und man­che Run­de so­gar ver­bes­sern konn­ten. Ich für mei­nen Teil hat­te mäch­tig viel Spaß im Au­to. Wir sind mit dem gu­ten drit­ten Platz zu­frie­den.“ Harald Hen­nes: „ Der Start war an sich sehr gut. Aus­gangs der Mer­ce­des Are­na kam die Kon­kur­renz au­ßen bes­ser vor­bei. Är­ger­lich für mich der über zwei Run­den an­dau­ern­de Kampf mit zwei Kon­tra­hen­ten ei­ner an­de­ren Klas­se. Das hat mäch­tig Zeit ge­kos­tet und Vor­sprung auf den Vier­ten. Bei­de vor ihm lie­gen­den Kon­kur­ren­ten gin­gen frü­her als Hen­nes an die Box. Nächs­ter Lauf am 17. Ok­to­ber So­mit über­gab Tho­mas Ger­ling das Au­to an Platz eins lie­gend von Hen­nes. Bo­xen­stopp­ber­ei­nigt fiel das Team um Tho­mas Kap­peler al­ler­dings wie­der auf den drit­ten Platz zu­rück. Ger­ling gab dem Por­sche mäch­tig die Spo­ren. Zwar ha­der­te er mit Funk­pro­ble­men, konn­te aber die Start­num­mer 116 kam im­mer nä­her. Nach­her konn­te ich mich „ frei­schwim­men“. Ich bin mit dem drit­ten Platz zu­frie­den. Das Au­to war wie­der Top Vor­be­rei­tet. Das nächs­te Ren­nen kann kom­men.“ Tho­mas Ger­ling: „ Mei­nen St­int ha­ben die Funk­pro­ble­me nicht ver­ein­facht. Auch ich hat­te an­sons­ten viel Spaß im Au­to, das wie­der, top Vor­be­rei­tet war. Und rich­tig freut es mich, dass ich den di­rekt hin­ter mir fah­ren­den Teich­mann-Por­sche bis zu mei­nem Bo­xen­stopp im Rück­spie­gel hal­ten konn­te. Wir sind an den ers­ten bei­den dran und mit un­se­ren Mög­lich­kei­ten als klei­nes Pri­vat­team mit dem drit­ten Platz zu­frie­den.“ auch Füh­rungs­ki­lo­me­ter sam­meln und die Fa­vo­ri­ten im Teich­man­nPor­sche bis zu sei­nem ei­ge­nen Bo­xen­stopp hin­ter sich hal­ten.

Zum Schluss­turn setz­te sich Tho­mas Kap­peler hin­ter das Lenk­rad. Be­flü­gelt von ei­nem bis­lang pro­blem­los ver­lau­fen­den Ren­nen un­ter­bot er die Zei­ten der bei­den füh­ren­den Fahr­zeu­ge. Der Ab­stand zu den ent­eil­ten Kon­tra­hen­ten war aber zu groß, um sie auf der Stre­cke ein­zu­ho­len. Sei­ne Jagd ge­gen die Uhr reich­te, um den Vor­sprung auf den hin­ter ihm lie­gen­den Por­sche auf ein gro­ßes Pols­ter aus­zu­bau­en. Zu­frie­den fuhr Tho­mas Kap­peler ei­nen gu­ten drit­ten Platz ein. Nach dem Aus­schei­den im ver­gan­ge­nen Ren­nen ein her­vor­ra­gen­des Er­geb­nis.

Be­reits in 14 Ta­gen wird Kap­peler Mo­tor­sport wie­der zei­gen, was Ama­teu­re leis­ten kön­nen. Dann steigt der nächs­te Wer­tungs­lauf zur VLN. Am 17. Ok­to­ber ist das Ren­nen auf ei­ne Dau­er von vier St­un­den an­ge­setzt. Wäh­rend des Trai­nings war der Fern­seh­sen­der Sport 1 bei der Por­sche- Mann­schaft zu­ge­gen. Das Team rech­net mit ei­ner Ver­öf­fent­li­chung des In­ter­views mit Te­am­chef Tho­mas Kap­peler. Die Sen­dung wird vor­aus­sicht­lich am Sams­tag, 10. Ok­to­ber, zwi­schen 14 Uhr und 14.30 Uhr auf Sport 1 aus­ge­strahlt.

FO­TO: DA­NI­EL PE­TER

Das Team Kap­peler Mo­tor­sport konn­te Füh­rungs­ki­lo­me­ter sam­meln und stel­len­wei­se den di­rek­ten Kon­tra­hen­ten hin­ter sich hal­ten.

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