Po­li­ti­ke­rin Mor­a­no we­gen Ras­sen-Äu­ße­rung be­straft

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - NACHRICHTEN & HINTERGRUND -

(AFP) - Frank­reichs kon­ser­va­ti­ve Par­tei von Ex-Staats­chef Ni­co­las Sar­ko­zy hat die Eu­ro­pa­ab­ge­ord­ne­te Na­di­ne Mor­a­no für ih­ren Satz be­straft, Frank­reich sei ein „Land wei­ßer Ras­se“. Die Re­pu­bli­ka­ner ent­zo­gen Mor­a­no am Mitt­woch­abend ih­re Kan­di­da­tur für die Re­gio­nal­wah­len im De­zem­ber, wie die Par­tei mit­teil­te.

Held aus Pa­ri­ser Zug bei Mes­ser­at­ta­cke ver­letzt

SA­CRA­MEN­TO (dpa) - Ei­ner der drei US-Ame­ri­ka­ner, die in ei­nem Schnell­zug von Ams­ter­dam nach Pa­ris ei­ne Ter­roratta­cke ver­hin­dert hat­ten und da­nach als mu­ti­ge Hel­den ge­fei­ert wur­den, ist in Sa­cra­men­to in Ka­li­for­ni­en nie­der­ge­sto­chen und schwer ver­letzt wor­den. Spen­cer Sto­ne wur­de in ein Kran­ken­haus ge­bracht und wird dort be­han­delt. „Er lebt und sein Zu­stand ist sta­bil“, sag­te ein Spre­cher der US-Air Force.

„Ärz­te oh­ne Gren­zen“blei­ben in Af­gha­nis­tan

KA­BUL (epd) - Trotz der Bom­bar­die­rung ei­ner ih­rer Kli­ni­ken will die Hilfs­or­ga­ni­sa­ti­on „Ärz­te oh­ne Gren­zen“wei­ter in Af­gha­nis­tan ar­bei­ten. „Wir wer­den wei­ter­hin Pa­ti­en­ten be­han­deln, aber wir brau­chen ei­ne Zu­si­che­rung, dass die Kran­ken­häu­ser ge­schützt wer­den“, sag­te der Ge­ne­ral­di­rek­tor der Or­ga­ni­sa­ti­on, Chris­to­pher Sto­kes, am Don­ners­tag in Ka­bul.

Vie­le To­te bei Luft­an­grif­fen auf Hoch­zeit im Je­men

SANAA (dpa) - Bei dem Bom­bar­de­ment ei­ner Hoch­zeits­fei­er im Je­men sind nach An­ga­ben des je­me­ni­ti­schen Ge­sund­heits­mi­nis­te­ri­ums min­des­tens 51 Zi­vi­lis­ten ge­tö­tet wor­den. Un­ter den To­ten bei den An­grif­fen et­wa 100 Ki­lo­me­ter süd­lich der Haupt­stadt Sanaa sei­en auch drei Bräu­te und zwei Bräu­ti­ga­me, teil­te ein Spre­cher des von den Huthi-Re­bel­len kon­trol­lier­ten Mi­nis­te­ri­ums am Don­ners­tag wei­ter mit. Die Be­hör­de mach­te Luft­an­grif­fe der sau­disch ge­führ­ten Mi­li­tär­ko­ali­ti­on für den Vor­fall ver­ant­wort­lich.

Kevin McCar­thy zieht Kan­di­da­tur zu­rück

WASHINGTON (dpa) - Der Fa­vo­rit auf die Nach­fol­ge von John Bo­eh­ner als Prä­si­dent des US-Ab­ge­ord­ne­ten­hau­ses, Kevin McCar­thy, hat sich völ­lig über­ra­schend aus dem Kreis der Kan­di­da­ten ver­ab­schie­det. Der Re­pu­bli­ka­ner war bis­her Stell­ver­tre­ter Bo­eh­ners in der Po­si­ti­on des „Spea­ker of the Hou­se“. Bo­eh­ner hat­te sei­nen Rück­zug an­ge­kün­digt. Kurz zu­vor war die Mehr­heits­frak­ti­on der Re­pu­bli­ka­ner zu ei­ner ge­hei­men Vor­wahl zu­sam­men­ge­kom­men. Die Ab­stim­mung ist am 29. Ok­to­ber.

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