Deut­sche es­sen ge­sund und au­ßer Haus

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - WIRTSCHAFT -

Deut­sche wol­len Klein­mün­zen be­hal­ten

FRANKFURT (dpa) - Auch wenn Ver­brau­cher nur sel­ten mit Ein- und Zwei-Cent-Mün­zen be­zah­len: Nach Über­zeu­gung der Deut­schen Bun­des­bank wol­len die we­nigs­ten auf die kleins­ten Geld­stü­cke ver­zich­ten. „Die deut­sche Be­völ­ke­rung hat nach un­se­ren Un­ter­su­chun­gen ei­ne po­si­ti­ve Ein­stel­lung zu Klein­mün­zen“, sag­te No­ten­bank-Vor­stand Carl-Lud­wig Thie­le der Deut­schen Pres­se-Agen­tur in Frankfurt. Die Mehr­heit sei ge­gen ei­ne Ab­schaf­fung der kup­fer­far­be­nen Geld­stü­cke. Die Bun­des­bank se­he kei­nen Grund, war­um der Wunsch der deut­schen Be­völ­ke­rung, an den Klein­mün­zen fest­zu­hal­ten, nicht er­füllt wer­den soll­te.

Schäu­b­le glaubt an Mil­li­ar­den-Kli­ma­fonds

LI­MA (dpa) - Bun­des­fi­nanz­mi­nis­ter Wolf­gang Schäu­b­le (CDU) ist zu­ver­sicht­lich, dass das Ziel ei­nes 100 Mil­li­ar­den US-Dol­lar um­fas­sen­den Fonds zur An­pas­sung an den Kli­ma­wan­del er­reicht wird. „Wir sind auf ei­nem gu­ten Weg“, sag­te Schäu­b­le am Ran­de der Jah­res­ta­gung des In­ter­na­tio­na­len Wäh­rungs­fonds und der Welt­bank in der pe­rua­ni­schen Haupt­stadt Li­ma. Aber al­le müss­ten ih­re Ver­pflich­tun­gen er­fül­len, „da­mit das Ziel er­reicht wird, dass wir bis 2020 jähr­lich 100 Mil­li­ar­den da­für auf­brin­gen“. Bis­her sind nach ei­nem OECD-Be­richt knapp 62 Mil­li­ar­den Dol­lar zu­ge­sagt wor­den. KÖLN (dpa) - Die deut­schen Ver­brau­cher es­sen im­mer häu­fi­ger un­ter­wegs, ha­ben we­ni­ger Zeit ein­zu­kau­fen oder gar zu ko­chen. Das geht aus ei­ner re­prä­sen­ta­ti­ven Stu­die der Bun­des­ver­ei­ni­gung der Er­näh­rungs­in­dus­trie (BVE) und der Markt­for­schungs­ge­sell­schaft GfK her­vor, die am Frei­tag in Köln vor­ge­stellt wur­de. Früh­stück und Mit­tag­es­sen ver­la­ger­ten sich be­son­ders häu­fig nach drau­ßen, sag­te BVEHaupt­ge­schäfts­füh­rer Chris­toph Min­hoff vor dem Start der welt­größ­ten Er­näh­rungs­mes­se „Anu­ga“. Die Nach­fra­ge im Ein­zel­han­del sin­ke men­gen­mä­ßig. Es ge­be aber ei­nen Trend, be­wuss­ter und hoch­wer­ti­ger zu kau­fen und zu kon­su­mie­ren. Zur „Anu­ga“kommt ab Sams­tag ei­ne Re­kord­zahl von gut 7000 An­bie­tern aus 108 Län­dern.

Ge­wür­ze und Kräu­ter teu­er wie lan­ge nicht mehr

BONN (dpa) - Die Groß­han­dels­prei­se für vie­le Ge­wür­ze – von der Pe­ter­si­lie bis zum Pfef­fer – sind der­zeit so hoch wie lan­ge nicht mehr. Schuld dar­an sind Wet­ter­ein­flüs­se, aber zum Teil auch ei­ne das An­ge­bot über­stei­gen­de Nach­fra­ge, wie der Fach­ver­band der Ge­wür­z­in­dus­trie am Frei­tag in Bonn mit­teil­te. Der tro­cke­ne Som­mer ha­be in Eu­ro­pa mas­si­ve Ern­te­aus­fäl­le bei Kräu­tern wie Pe­ter­si­lie, Thy­mi­an oder Schnitt­lauch ver­ur­sacht, be­rich­te­te Haupt­ge­schäfts­füh­rer Dirk Radermacher. In der Fol­ge sei­en die Prei­se deut­lich ge­stie­gen. Der Pfef­fer­preis be­fin­de sich so­gar auf ei­nem his­to­ri­schen Höchst­ni­veau. Rund zwei Drit­tel des deut­schen Ge­würz­ver­brauchs ent­fal­len auf Groß­ab­neh­mer wie das Flei­scher­hand­werk oder die Le­bens­mit­tel­in­dus­trie, nur ein Drit­tel lan­det in den Ge­würz­re­ga­len der Su­per­märk­te.

FO­TO: DPA

Die­ser Al­gend­rink soll Ve­ga­nern schme­cken.

FO­TO: DPA

Die Pe­ter­si­li­en- Ern­te war schlecht in die­sem Som­mer.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.