Nar­ren wol­len ge­mein­sam mit Je­cken ins Wel­ter­be

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - WIR IM SÜDEN -

KISS­LEGG (swe) - Seit fast ei­nem Jahr ist die schwä­bisch-ale­man­ni­sche Fast­nacht na­tio­na­les Kul­tur­er­be. Am Ran­de der Ta­gung der Ver­ei­ni­gung Schwä­bisch-Ale­man­ni­scher Nar­ren­zünf­te (VSAN) in Kiß­legg am Wo­che­n­en­de wur­de klar: Bis in spä­tes­tens zehn Jah­ren soll sie auch im­ma­te­ri­el­les Welt­kul­tur­er­be sein – Sei­te an Sei­te mit der rhei­ni­schen Form der Fast­nacht und des Kar­ne­vals.

„Es ist kei­ne Ver­nunft­ehe, es ist durch­aus ei­ne Lie­bes­hei­rat“, ant­wor­te­te VSAN-Vor­sit­zen­der Roland Wehr­le am ver­gan­ge­nen Sams­tag in Kiß­legg auf die Fra­ge, wie das ge­plan­te Zu­sam­men­spiel von Kar­ne­val und Fast­nacht im Rhein­land mit der schwä­bisch-ale­man­ni­schen Fast­nacht denn zu ver­ste­hen sei. Ge­mein­sam wol­len Nar­ren und Je­cken im­ma­te­ri­el­les Welt­kul­tur­er­be wer­den.

In schwä­bisch-ale­man­ni­scher Fast­nacht und der rhei­ni­schen Form ge­be es auch his­to­risch be­trach­tet vie­le Ge­mein­sam­kei­ten, er­läu­ter­te Fast­nachts-Ex­per­te Wer­ner Mez­ger in Kiß­legg. Vor­bei sei die Zeit der „un­sin­ni­gen Kon­fron­ta­tio­nen“.

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