Flei­ßi­ge pfle­gen die Streu­obst­wie­se „Am Foh­ren­häu­le“

Mit­glie­der von Na­tur und Land­schaft ge­ben den Bäu­men wie­der Luft

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - KRAUCHENWIES / INZIGKOFEN - Von Arno Möhl

KRAU­CHEN­WIES - Bei fri­schen sie­ben Grad Au­ßen­tem­pe­ra­tur und feuch­ter Luft ha­ben sich meh­re­re Mit­glie­der des Ver­eins Na­tur und Land­schaft zu ei­nem Ar­beits­ein­satz auf der Streu­obst­wie­se „Am Foh­ren­häu­le“ge­trof­fen. Saf­ti­ge Äp­fel wie der Krü­gers Dick­stiel hän­gen noch an den Äs­ten.

Aber da­für hat­ten die vier Män­ner und zwei Frau­en erst ein­mal kei­nen Blick üb­rig. Mit Mäh­ma­schi­ne, Mo­tor­sä­ge, Mo­tor­sen­se und Ast­sche­re be­waff­net, stürz­ten sie sich auf die in­zwi­schen viel zu groß ge­wach­se­ne He­cke aus Wild­sträu­chern am Ran­de der Wie­se. „Die sind auch in die Bäu­me rein­ge­wach­sen und müs­sen frei­ge­schnit­ten wer­den. Bei den Obst­bäu­men selbst ha­ben wir nur bei Hoch­stäm­men un­ten was weg­ge­nom­men“, er­klär­te die Vor­sit­zen­de des Ver­eins, Ro­se­ma­rie Hüg­lin. Die öko­lo­gi­sche Be­deu­tung der He­cke für Pflan­zen und Tie­re, ins­be­son­de­re für Vö­gel, sei vie­len nicht be­kannt. Wie im­mer, wenn es um Holz­pfle­ge­maß­nah­men geht, war die An­we­sen­heit von Förs­ter und Ver­eins­mit­glied Jo­han­nes Lang von Vor­teil. Nach zwei St­un­den türm­ten sich Stäm­me und Äs­te am Ran­de.

Hu­bert Hal­der, der sich auch wäh­rend des Jah­res um die Pfle­ge der Streu­obst­wie­se küm­mert, sam­mel­te noch das ge­mäh­te Gras ein. Ei­nen wohl­schme­cken­den Ap­fel hat­ten sich da­nach al­le ver­dient.

FO­TO: ARNO MÖHL

Der Na­me des Ver­eins wirkt auf Mit­glie­der wie ein Ap­pell, sich im­mer wie­der zu en­ga­gie­ren.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.