Jä­ger isst Amei­sen, um nicht zu ver­durs­ten

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - JOURNAL -

SYD­NEY (dpa) - Weil er Amei­sen aß, hat ein Jä­ger sechs Ta­ge un­ter sen­gen­der Son­ne im aus­tra­li­schen Hin­ter­land über­lebt. Der Mann ha­be kei­nen Trop­fen Was­ser ge­habt, be­rich­te­te die Po­li­zei in Westaus­tra­li­en am Di­ens­tag. Sie ha­be den 62-Jäh­ri­gen nach Such­ak­tio­nen un­ter ei­nem Baum ge­fun­den, aus­ge­mer­gelt und des­ori­en­tiert„Er hat Ers­te Hil­fe be­kom­men, sitzt auf­recht und re­det – es sieht al­les gut aus“, sag­te Po­li­zist An­dy Great­wood im Rund­funk. „Er aß schwar­ze Amei­sen, so konn­te er über­le­ben. Fan­tas­ti­sche Über­le­bens­fä­hig­keit“, so Great­wood. Der Jä­ger war ver­gan­ge­ne Wo­che zu ei­nem Cam­ping-

Vie­le Deut­sche be­zwei­feln Si­cher­heit von Le­bens­mit­teln

BERLIN (dpa) - Fast je­der drit­te Deut­sche (30 Pro­zent) hat Zwei­fel an der ge­sund­heit­li­chen Si­cher­heit von Le­bens­mit­teln aus dem Han­del. Mit zwei Pro­zent­punk­ten gab es ei­nen leich­ten An­stieg im Ver­gleich zum Vor­jahr, wie aus dem am Di­ens­tag in Berlin ver­öf­fent­lich­ten Ver­brau­cher­mo­ni­tor des Bun­des­in­sti­tuts für Ri­si­ko­be­wer­tung (BfR) her­vor­geht. Noch ne­ga­ti­ver als Le­bens­mit­tel se­hen Ver­brau­cher die Si­cher­heit von Tex­ti­li­en an. Sie hält fast je­der zwei­te für we­ni­ger oder gar nicht si­cher (49 Pro­zent). Ge­gen Spiel­zeug ha­ben 43 Pro­zent und ge­gen Kos­me­ti­ka 39 Pro­zent Vor­be­hal­te. Rund 1000 Per­so­nen wur­den für die re­prä­sen­ta­ti­ve Stu­die be­fragt.

Kir­chen­ge­läut raubt Lon­do­nern den Schlaf

LON­DON (KNA) - Ein De­fekt in der Läut­an­la­ge der Lon­do­ner Kir­che Saint Ge­or­ge the Mar­tyr hat vie­le An­woh­ner um den Schlaf ge­bracht. Wie bri­ti­sche Me­di­en am Di­ens­tag be­rich­te­ten, läu­te­ten die Glo­cken oh­ne Un­ter­bre­chung für mehr als 24 St­un­den. „War­um hört das nicht auf? Wir wer­den im­mer hys­te­ri­scher“, schrie­ben Mit­ar­bei­ter der Saint-Ge­or­ge-Kir­che über den Kurz­nach­rich­ten­dienst Twit­ter. Dort mel­de­ten sich zahl­rei­che Nach­barn zu Wort, um sich über die nächt­li­che Ru­he­stö­rung zu be­schwe­ren. „Klingt nach ei­nem bi­zar­ren, apo­ka­lyp­ti­schen To­des­läu­ten“, schrieb ei­ner. Am Di­ens­tag­mit­tag ge­lang es schließ­lich, das Pro­blem zu be­he­ben. „Der Not­dienst war hier, und die Glo­cken wur­den ge­stoppt“, teil­te die Kir­chen­ge­mein­de mit. „Wir bit­ten al­le An­woh­ner viel­mals um Ent­schul­di­gung.“ platz am Wüs­ten­rand bei La­ver­ton ge­fah­ren, rund 1100 Ki­lo­me­ter nörd­lich von Perth. Der Mann sei an ei­nem Tag auf der Jagd nach wil­den Ka­me­len nur mit ei­nem Ge­wehr, in T-Shirt, kur­zer Ho­se, Schlap­pen und Schirm­müt­ze los­mar­schiert und ha­be sich ver­irrt.

Die Fa­mi­lie alar­mier­te die Po­li­zei, als er nach 24 St­un­den nicht zu­rück­kehr­te. Die Po­li­zei schick­te Fähr­ten­su­cher und Hub­schrau­ber los. Der aus­tra­li­sche Out­back ist be­rüch­tigt. Über Tau­sen­de Ki­lo­me­ter gibt es dort kei­ne Ort­schaf­ten und oft kaum Schat­ten, bei Tem­pe­ra­tu­ren, die deut­lich über 40 Grad lie­gen kön­nen.

85-Jäh­ri­ge fährt mit Au­to auf Bahn­steig

NÜRNBERG (AFP) - Die Su­che nach ei­nem Tep­pich­ge­schäft hat ei­ne 85 Jah­re al­te Au­to­fah­re­rin mit­ten auf den Bahn­steig des Bahn­hofs im frän­ki­schen Ans­bach ge­führt. Als Po­li­zis­ten den Klein­wa­gen stopp­ten, er­klär­te ih­nen die Fah­re­rin, dass sie ein Tep­pich­ge­schäft such­te und sich „ein we­nig“ver­fah­ren ha­be. Die Frau voll­zog der Po­li­zei zu­fol­ge auf dem Bahn­hofs­ge­län­de so­gar ein Wen­de­ma­nö­ver. Sie sei zu­nächst mit ih­rem Au­to in Rich­tung des Auf­zugs am Gleis ge­fah­ren. Weil ihr die Fahr­bahn dort dann aber zu eng ge­wor­den sei, ha­be sie ge­wen­det und sei an­schlie­ßend in Rich­tung der Bahn­hofs­hal­le ge­fah­ren. Die Po­li­zei ging mit Rent­ne­rin gnä­dig um. Sie be­ließ es für die den Be­am­ten zu­fol­ge geis­tig und kör­per­lich fit­te Da­me bei ei­ner Be­leh­rung und lots­te sie wie­der in den re­gu­lä­ren Stra­ßen­ver­kehr.

Po­li­zei fasst mut­maß­li­che Geld­au­to­ma­ten-Be­trü­ger

SAAR­BRÜ­CKEN (dpa) - Die Po­li­zei hat drei Mit­glie­der ei­ner Ban­de ge­schnappt, die mit­hil­fe von ma­ni­pu­lier­ten Geld­au­to­ma­ten Bank­kun­den in meh­re­ren Bun­des­län­dern, un­ter an­de­rem in Ba­denWürt­tem­berg, be­stoh­len ha­ben soll. Sie wur­den am Sonn­tag im hes­si­schen Fried­berg fest­ge­nom­men, nach­dem sie Geld­au­to­ma­ten fin­giert hat­ten, wie die Po­li­zei am Di­ens­tag mit­teil­te. Die Grup­pe soll die Au­to­ma­ten so ma­ni­pu­liert ha­ben, dass das Geld im Aus­ga­be­schacht hän­gen­blieb und das Ge­rät ei­ne Feh­ler­mel­dung aus­gab. Ver­mut­lich schlu­gen die Tä­ter mehr als 100-Mal zu. Noch ha­be man aber nicht al­le Mit­glie­der der Be­trü­ger­ban­de iden­ti­fi­ziert, so die Po­li­zei wei­ter.

FO­TO: AFP/ WES­TERN AUS­TRA­LIA PO­LI­CE

Der Jä­ger Reg Fog­ger­ty wur­de nach sechs Ta­gen im aus­tra­li­schen Out­back le­bend ge­fun­den.

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