Kurz be­rich­tet

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - FAMILIE -

Man­che Schü­ler tun sich mit den Haus­auf­ga­ben schwer.

Haus­auf­ga­ben: Es kommt auch auf die Mo­ti­va­ti­on an

TÜ­BIN­GEN (dpa) - Ob Haus­auf­ga­ben gut oder schlecht ge­lin­gen, ist nicht di­rekt vom Zeit­auf­wand ab­hän­gig. Wich­ti­ger ist die Art und Wei­se, mit der Schü­ler die Auf­ga­ben an­ge­hen. Das fan­den For­scher der Uni­ver­si­tät Tü­bin­gen her­aus. Sie iden­ti­fi­zier­ten fünf Haus­auf­ga­ben­ty­pen. Be­son­ders schwer ha­ben es dem­nach die „sich ab­mü­hen­den Ler­ner“. Sie sit­zen lan­ge an den Haus­auf­ga­ben und er­zie­len trotz­dem kein gu­tes Er­geb­nis. Ziel soll­te es sein, sol­che Kin­der in die Ka­te­go­rie „flei­ßig und schnell“zu be­kom­men. Da­bei spie­len den For­schern zu­fol­ge Mo­ti­va­ti­on und Selbst­re­gu­la­ti­on ei­ne gro­ße Rol­le. Wie genau das ge­lin­gen kann, wol­len die For­scher noch her­aus­fin­den. Be­kannt ist al­ler­dings schon, dass es hilft, bei den Stär­ken des Kin­des an­zu­set­zen. Er­folg mo­ti­viert dann zu schwe­re­ren Auf­ga­ben. Wich­tig ist auch, dass El­tern das Kind lo­ben – auch bei Teil­er­fol­gen.

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