Kün­di­gung we­gen „Puf­f­au­to“rech­tens

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - PANORAMA -

MÖN­CHEN­GLAD­BACH (dpa) - Ei­nem Be­schäf­tig­ten ei­nes Kaf­fee­ver­triebs, der kein Fir­men­fahr­zeug mit se­xis­ti­scher Wer­bung fah­ren woll­te, ist zu Recht ge­kün­digt wor­den. Das hat das Ar­beits­ge­richt Mön­chen­glad­bach am Mitt­woch ent­schie­den. Auf der Tür wa­ren nack­te, aus Kaf­fee­boh­nen her­aus­ra­gen­de Frau­en­bei­ne zu se­hen. Der Mann hat­te sich ge­wei­gert, mit dem „Puf­f­au­to“zu fah­ren. Er sah sich we­gen sei­ner Ho­mo­se­xua­li­tät dis­kri­mi­niert, da au­ßer ihm kein an­de­rer Mit­ar­bei­ter mit der Wer­bung fah­ren muss­te. Sei­ne Fir­ma kün­dig­te ihm frist­los. Der Ar­beit­ge­ber kön­ne ei­nem An­ge­stell­ten ein nach sei­nen Vor­stel­lun­gen ge­stal­te­tes Au­to zu­wei­sen, so die Rich­ter.

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