Das Ge­mü­se macht’s: Reis­pfan­ne mit Cur­ry­blu­men­kohl und Erb­sen

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - ERNÄHRUNG -

KÖLN (dpa) - Ei­ne Reis­pfan­ne mit Cur­ry ist nor­ma­ler­wei­se schnell ge­macht, ein­fach – und schmeckt fast je­dem. So ist es auch mit die­sem Ge­richt. Das Be­son­de­re: Viel fri­sches Ge­mü­se wie der Blu­men­kohl und die Zu­cker­scho­ten ma­chen die Reis­pfan­ne ge­sund. Wäh­rend vie­le Blu­men­kohl eher ge­düns­tet und als Bei­la­ge zum Fleisch ken­nen, spielt er hier – ge­rös­tet und wür­zig – die Haupt­rol­le.

Zu­ta­ten für vier Per­so­nen: 250 g Bas­ma­ti­reis, Salz, 1 Kopf Blu­men­kohl, 4 Früh­lings­zwie­beln, 100 g Zu­cker­scho­ten, 150 g tief­ge­kühl­te Erb­sen, 2 Ze­hen fri­scher Knob­lauch, 150 g Kirsch­toma­ten, 1 TL Cur­ry­pul­ver, je 1 Schuss So­ja­so­ße und Fisch­so­ße, frisch ge­mah­le­ner, schwar­zer Pfef­fer, ei­ni­ge Zwei­ge fri­scher Ko­ri­an­der, Oli­ven­öl zum Bra­ten

Zu­be­rei­tung: Den Bas­ma­ti­reis mit 375 Mil­li­li­ter Was­ser und 1 Pri­se Salz ver­mi­schen. Ei­nen De­ckel auf­le­gen, den Reis auf­ko­chen und auf kleins­ter Stu­fe so­lan­ge zie­hen las­sen, bis kein Was­ser mehr zu se­hen ist.

In der Zwi­schen­zeit den Blu­men­kohl wa­schen und in sehr fei­ne Rö­schen tei­len. Früh­lings­zwie­beln put­zen, wa­schen und in Rin­ge schnei­den. Zu­cker­scho­ten wa­schen und in Rau­ten schnei­den. Erb­sen auf­tau­en las­sen. Knob­lauch schä­len und fein ha­cken. Kirsch­toma­ten

Früh­stück am bes­ten schon abends vor­be­rei­ten

DÜSSELDORF (dpa) - Für Schul­kin­der ist ein aus­ge­wo­ge­nes Früh­stück am Mor­gen be­son­ders wich­tig. Wer des­we­gen mor­gens in Stress ge­rät, kann schon abends den Tisch de­cken. Dar­auf weist die Ver­brau­cher­zen­tra­le Nord­rheinWest­fa­len hin. Wer nur die wich­tigs­ten Le­bens­mit­tel aus dem Kühl­schrank holt, muss spä­ter auch nicht so viel wie­der zu­rück­stel­len. Auch die Brot­do­se lässt sich schon am Abend pa­cken und im Kühl­schrank la­gern. El­tern soll­ten aber mit den Kin­dern be­spre­chen, was sie mit­neh­men möch­ten. Gera­de zu Schul­be­ginn ha­ben man­che Kin­der mor­gens ein­fach noch kei­nen Hun­ger. El­tern soll­ten dann ver­su­chen, sie zu­min­dest zu ei­nem Glas Milch, Ka­kao oder ei­nem Jo­ghurt zu über­re­den, da­mit sie nicht mit ganz lee­rem Ma­gen in die Schu­le ge­hen.

Grü­nen Tee bes­ser nicht zum Es­sen trin­ken

HAM­BURG (dpa) - Grü­nen Tee soll­te man bes­ser nicht di­rekt zum Es­sen trin­ken. Der Grund sind pflanz­li­che Gerb­stof­fe – die Tan­ni­ne - die im Tee ste­cken, sagt Ar­min Va­let, Er­näh­rungs­ex­per­te bei der Ver­brau­cher­zen­tra­le Ham­burg. „Die Tan­ni­ne er­schwe­ren die Ei­sen­auf­nah­me aus der Nah­rung.“Grund da­für ist, dass die Gerb­stof­fe mit dem Spu­ren­ele­ment Ei­sen ei­nen Kom­plex bil­den, den der Kör­per nicht auf­neh­men kann. Va­let rät des­halb da­zu, nach dem Es­sen erst et­wa ei­ne St­un­de zu war­ten – und dann erst Grü­nen Tee zu ge­nie­ßen. wa­schen. Das Oli­ven­öl in ei­ner gro­ßen Pfan­ne oder ei­nem Wok er­hit­zen und den Blu­men­kohl dar­in so lan­ge an­rös­ten, bis er schön braun ist. Die Hit­ze et­was re­du­zie­ren, al­les mit dem Cur­ry­pul­ver be­stäu­ben und un­ter Schwen­ken ei­ne Mi­nu­te wei­ter­bra­ten. Mit et­wa 100 ml Was­ser ab­lö­schen und so­lan­ge schmo­ren bis die Flüs­sig­keit fast ver­kocht ist.

Zu­cker­scho­ten, Erb­sen und Kirsch­toma­ten hin­zu­ge­ben und ei­ne Mi­nu­te schwen­ken. Al­les mit So­ja­so­ße, Fisch­so­ße und Pfef­fer wür­zen und den Reis da­zu ge­ben. Ko­ri­an­der wa­schen, tro­cken schüt­teln und fein schnei­den. Un­ter den Reis rüh­ren und so­fort ser­vie­ren.

Fett­hal­ti­ges nicht in bun­te Ser­vi­et­ten wi­ckeln

MÜNCHEN (dpa) - Ob ein Ku­chen­stück oder ein But­ter­brot: Man­che Le­bens­mit­tel las­sen sich gut trans­por­tie­ren und ein paar St­un­den auf­he­ben. Be­son­ders fett­hal­ti­ge Spei­sen soll­te man aber nicht in bun­te Pa­pier­ser­vi­et­ten ein­wi­ckeln. Dar­auf weist die Ver­brau­cher­zen­tra­le Bay­ern hin. Kom­men die Le­bens­mit­tel mit den Far­ben in Kon­takt, kön­nen ein­zel­ne Be­stand­tei­le in die Spei­sen über­ge­hen – die­se soll­ten dann nicht mehr ge­ges­sen wer­den. Ein kur­zer Kon­takt der Ser­vi­et­ten mit den Schleim­häu­ten – bei­spiels­wei­se beim Ab­wi­schen der Lip­pen – sei aber in der Re­gel un­pro­ble­ma­tisch.

Wal­nüs­se müs­sen vor dem La­gern lan­ge trock­nen

MÜNCHEN (dpa) - Wer Wal­nüs­se ern­tet, kommt mit dem Es­sen oft nicht hin­ter­her. Die Nüs­se las­sen sich mit Scha­le ein­la­gern – dür­fen aber auf kei­nen Fall schim­meln. Braune oder grü­ne Res­te der äu­ße­ren Scha­le wer­den ab­ge­bürs­tet – kei­nes­falls ab­ge­wa­schen. Dann müs­sen die Wal­nüs­se trock­nen – und zwar et­wa zwei Wo­chen lang. Dar­auf weist die Ver­brau­cher­zen­tra­le Bay­ern hin. Zum Auf­be­wah­ren die Nüs­se mög­lichst kühl, dun­kel und tro­cken la­gern. Ganz wich­tig: So­bald an Scha­le oder Kern Schim­mel zu se­hen ist, darf die Nuss nicht mehr ge­ges­sen wer­den. Denn Nuss­schim­mel kann be­son­ders star­ke Gift­stof­fe, Afla­to­xi­ne, bil­den. Sie ste­hen im Ver­dacht, das Ri­si­ko für Le­ber- und Nie­ren­krebs zu er­hö­hen.

FO­TO: DPA

Ge­mü­se in der Haupt­rol­le: Zum Reis kom­men Blu­men­kohl, Erb­sen, Zu­cker­scho­ten und Kirsch­toma­ten auf den Tisch.

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