Schwü­le herrscht auch in der Tro­cken­zeit

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - REISE & ERHOLUNG -

An­rei­se: Die An­rei­se nach Pe­kan­ba­ru auf Su­ma­tra or­ga­ni­siert und be­zahlt je­der Teil­neh­mer selbst. In­ter­na­tio­na­le Flü­ge ge­hen über Kua­la Lum­pur, Sin­ga­pur oder Ja­kar­ta. Ab cir­ca 800 Eu­ro. Das Vi­sum für In­do­ne­si­en kann am Flug­ha­fen von Pe­kan­ba­ru er­wor­ben wer­den und kos­tet der­zeit 35 US- Dol­lar. Dau­er und Kos­ten: Die Wis­sen­schafts­tou­ren dau­ern 13 Ta­ge und kos­ten 1940 Eng­li­sche Pfund, et­wa 2670 Eu­ro. Kli­ma: Wäh­rend des Ex­pe­di­ti­ons­zeit­raums herrscht Tro­cken­zeit auf Su­ma­tra – was nicht be­deu­tet, dass es nicht reg­net. Man­che Teil­neh­mer ha­ben zu­nächst Schwie­rig­kei­ten, mit der Schwü­le und der ho­hen Luft­feuch­tig­keit zu­recht­zu­kom­men. Es­sen und Trin­ken: Die Ver­pfle­gung ist in­do­ne­sisch und ve­ge­ta­risch. Das Mit­tag­es­sen für den Tag im Ge­län­de füllt sich je­der Teil­neh­mer mor­gens in ei­ne Lunch­box ab. Vor­aus­set­zun­gen sind kör­per­li­che Fit­ness und die Be­reit­schaft, sich auf ein­fa­che Le­bens­ver­hält­nis­se ein­zu­las­sen. Die Grup­pen sind in­ter­na­tio­nal, die Spra­che im Camp ist Englisch. Aus­rüs­tung: Vor Be­ginn der Rei­se gibt es ein aus­führ­li­ches Dos­sier über den wis­sen­schaft­li­chen Hin­ter­grund und die Me­tho­dik so­wie ei­ne Lis­te mit Aus­rüs­tungs­ge­gen­stän­den. Ver­an­stal­ter: Bio­s­phe­re Ex­pe­di­ti­ons ist ei­ne ein­ge­tra­ge­ne ge­mein­nüt­zi­ge Na­tur­schutz­or­ga­ni­sa­ti­on und be­steht seit 1999. Sie ver­an­stal­tet der­zeit Tou­ren zu elf ver­schie­de­nen Na­tur­schutz­pro­jek­ten in al­ler Welt. Am En­de je­des Jah­res er­scheint ein Re­port über die Er­geb­nis­se je­des Pro­jekts und die Ver­wen­dung der da­für ein­ge­nom­me­nen Gel­der. ( Kirch­gas­se 6, 97204 Höch­berg, Tel. 0931 4048 0500, deutsch­land@ bio­s­phe­re- ex­pe­di­ti­ons. org, www. bio­s­phe­re- ex­pe­di­ti­ons. org) Die be­schrie­be­ne Rei­se wur­de von Bio­s­phe­re Ex­pe­di­ti­ons un­ter­stützt. Boot das fer­ti­ge Abend­es­sen aus dem Dorf. An­schlie­ßend be­rich­ten die Teams vom Ver­lauf ih­rer Ex­kur­si­on, der kom­men­de Tag wird ge­plant. Um halb zehn geht der Ge­ne­ra­tor aus, die Lich­ter er­lö­schen. Schließ­lich heißt es, um sechs wie­der auf­zu­ste­hen. Die Am­bu­lanz muss früh auf Pos­ten sein.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.