Do­ris Schrö­ter bleibt ein­zi­ge Kan­di­da­tin

Bür­ger­meis­te­rin von Bad Saul­gau will für ih­re Wie­der­wahl am 8. No­vem­ber mit zwei Fly­ern wer­ben

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - OBERSCHWABEN UND DONAU ALLERHEILIGEN - Von Ru­di Mul­ter

BAD SAUL­GAU - Nach­dem der Ge­mein­de­wahl­aus­schuss das Kan­di­da­ten­feld für die Bür­ger­meis­ter­wahl am 8. No­vem­ber fest­ge­zurrt hat, steht fest: Amts­in­ha­be­rin Do­ris Schrö­ter ist zu­gleich die ein­zi­ge ernst­haf­te Kan­di­da­tin bei der Bür­ger­meis­ter­wahl am 8. No­vem­ber in Bad Saul­gau. Nach dem Ver­zicht der Stadt auf ei­ne of­fi­zi­el­le Kan­di­da­ten­vor­stel­lung, plant Bür­ger­meis­te­rin Do­ris Schrö­ter ei­nen Wahl­kampf mit ei­nem Ter­min­ka­len­der, der be­reits mit vie­len of­fi­zi­el­len Ter­mi­nen ge­füllt ist.

In zwei Fly­ern, die sie über das Stadt­jour­nal ver­tei­len lässt, möch­te Do­ris Schrö­ter über ih­re bis­he­ri­ge Ar­beit in Bad Saul­gau in­for­mie­ren und ih­re Plä­ne für die kom­men­den acht Jah­re vor­stel­len. Wei­te­re Wahl­kampf­auf­trit­te hat sie ei­nen Tag nach der Be­kannt­ga­be des Kan­di­da­ten­fel­des durch den Wahl­aus­schuss noch nicht ge­plant. Sie will den Kon­takt zu den Bür­gern vor al­lem bei of­fi­zi­el­len Ter­mi­nen su­chen, hofft aber auch auf Ge­sprä­che mit Bür­gern beim Be­geg­nun­gen auf der Stra­ße und auf dem Mark­platz, bei­spiels­wei­se beim Ein­kauf. Zu ei­ner Ver­an­stal­tung zur Bür­ger­meis­ter­wahl hat die Schwä­bi­sche

Son­der­ver­öf­fent­li­chung Zei­tung Do­ris Schrö­ter ein­ge­la­den: In ei­nem Bür­ger­ge­spräch am Don­ners­tag, 29. Ok­to­ber, wer­den die SZRe­dak­teu­re Ru­di Mul­ter und Dirk Thann­hei­mer der Kan­di­da­tin Fra­gen stel­len und Fra­gen der SZ-Le­ser mo­de­rie­ren.

„Ich bin ja nicht erst vier Wo­chen vor der Wahl bei den Bür­gern prä­sent“, sagt die Kan­di­da­tin über die Zeit vor der Wahl. In der Zeit vor der Wahl sei auch dienst­lich viel los. So ha­be sie die Orts­tei­le be­reits wäh­rend ih­rer Som­mer­tour be­sucht, noch wür­den die Be­su­che in Bon­dorf, Moos­heim und Ren­hards­wei­ler aus­ste­hen. Die­se Orts­tei­le wer­de sie vor der Wahl be­su­chen. Bei der Sport­ler­eh­rung, beim Kon­zert des Jazz­ver­eins oder beim Ein­satz bei der Ak­ti­on für die Ra­dio 7-Dra­chen­kin­der – Schrö­ter ver­kauft am Stand der Tou­ris­mus­be­triebs­ge­sell­schaft (Tbg) Le­ber­kä­se­we­cken auf dem Markt­platz – sei sie für Ge­sprä­che mit Bür­gern an­sprech­bar.

Für das Kan­di­da­ten­feld mit ihr als ein­zi­ger ernst­haf­ter Be­wer­be­rin hat sie ei­ne per­sön­li­che Er­klä­rung: „Mög­li­che Ge­gen­kan­di­da­ten schät­zen vor ei­ner Be­wer­bung ih­re Chan­cen ein. Es könn­te sein, dass sie da­von aus­ge­gan­gen sind, dass die Bür­ger in Bad Saul­gau mit der Ar­beit der Amts­in­ha­be­rin zu­frie­den sind.“

An­de­rer­seits sei es im­mer schwie­ri­ger, ge­eig­ne­te Be­wer­ber für das Amt ei­nes Bür­ger­meis­ters zu fin­den.

FO­TO: RACK

Do­ris Schrö­ter will vor al­lem bei of­fi­zi­el­len Ter­mi­nen vor der Wahl den Kon­takt zu den Bür­gern su­chen.

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