Gos­pel­chor gibt mor­gen sein Ju­bi­lä­ums­kon­zert

Seit zehn Jah­ren sin­gen die „Glo­ry Fi­res“– Ver­an­stal­tung be­ginnt um 18 Uhr in Stet­tens evan­ge­li­scher Kir­che

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - MESSKIRCH -

STET­TEN AM KALTEN MARKT (sgr) - Mit ei­nem Fest­kon­zert fei­ert der Gos­pel­chor „Glo­ry Fi­res“un­ter der Lei­tung von An­ton Rog­gen­stein am mor­gi­gen Sonn­tag in der evan­ge­li­schen Kir­che in Stet­ten am kalten Markt sein zehn­jäh­ri­ges Be­ste­hen. Be­ginn ist um 18 Uhr. Der Ein­tritt ist frei, Spen­den wer­den an­ge­nom­men. Im An­schluss an das Kon­zert sind al­le Gäs­te zu ei­nem klei­nen Um­trunk in das evan­ge­li­sche Ge­mein­de­haus ein­ge­la­den.

Ent­stan­den ist der in der Re­gi­on be­kann­te Gos­pel­chor „Glo­ry Fi­res“aus ei­nem Work­shop, den An­ton Rog­gen­stein im April 2004 in Stet­ten an­ge­bo­ten hat­te. Da­mals hat­ten sich et­wa 15 Sän­ger zu die­ser Ver­an­stal­tung an­ge­mel­det, die zehn Pro­ben­a­ben­de um­fass­te und mit ei­nem Ab­schluss­kon­zert in der evan­ge­li­schen Kir­che in Stet­ten im Ju­ni 2004 en­de­te. Wie der Vor­sit­zen­de Micha­el Bütt­gen be­rich­te­te, sei­en al­le, die bei die­sem Work­shop da­bei ge­we­sen wa­ren, so be­geis­tert ge­we­sen, dass ih­nen et­was ge­fehlt hät­te, wä­ren die Pro­ben­a­ben­de nicht wei­ter­ge­gan­gen.

Kur­zer­hand wur­de mit An­ton Rog­gen­stein dar­über ge­spro­chen, ob denn nicht die Mög­lich­keit be­stün­de, aus dem Work­shop ei­nen Gos­pel­chor ins Le­ben zu ru­fen. Ab die­sem Zeit­punkt wur­de dann je­den Frei­tag um 20 Uhr im evan­ge­li­schen Ge­mein­de­haus ge­probt. In­ner­halb kur­zer Zeit wur­den aus den 15 Teil­neh­mern des Work­shops mehr als 35 Sän­ger. Zu die­sem Zeit­punkt war der Chor noch kein Ver­ein.

Im Herbst 2004 kam die mitt­ler­wei­le ver­stor­be­ne An­ne­ma­rie Sau­ter auf die sich ent­wi­ckeln­de San­ges­ge­mein­schaft zu: Die be­geis­ter­te Sän­ge­rin und be­kann­te Stet­tener Hei­mat­dich­te­rin war Vor­sit­zen­de des da­mals noch be­ste­hen­den ge­misch­ten Cho­res. Sie trug den neu ent­stan­de­nen „Glo­ry Fi­res“an, den ge­misch­ten Chor zu über­neh­men. Chö­re ver­schmel­zen im Jahr 2005 Am 13. Ja­nu­ar 2005 fand die letz­te Haupt­ver­samm­lung des ge­misch­ten Chors statt, bei der bei­de Chö­re zu ei­nem ver­schmol­zen. Seit die­sem Abend be­steht der Chor als Ver­ein und hat der­zeit 46 ak­ti­ve Sän­ger im Al­ter von acht bis 75 Jah­ren. Das Re­per­toire um­fasst be­kann­te Spi­ri­tu­als, tra­di­tio­nel­le und mo­der­ne Gos­pels so­wie gän­gi­ge Kir­chen­lie­der, aber auch ak­tu­el­le Pop­songs – ins­ge­samt mehr als 160 Stü­cke.

Der Chor singt auf Kon­zer­ten aber auch auf Wunsch bei Hoch­zei­ten, Tau­fen, Ge­burts­ta­gen, Be­er­di­gun­gen und jed­we­dem ge­wünsch­ten An­lass.

FOTO: SU­SAN­NE GRIMM

Der Gos­pel­chor „ Glo­ry Fi­res“hat ak­tu­ell 46 ak­ti­ve Sän­ger.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.