Welt­weit 1,25 Mil­lio­nen To­te bei Ver­kehrs­un­fäl­len

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - PANORAMA -

GENF (dpa/AFP) - Die Zahl der Ver­kehrs­to­ten ist welt­weit trotz der Zu­nah­me von Fahr­zeu­gen über Jah­re kon­stant ge­blie­ben. Seit 2007 kom­men pro Jahr welt­weit 1,25 Mil­lio­nen Men­schen durch Un­fäl­le ums Le­ben, wie aus ei­ner Stu­die der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on (WHO) her­vor­geht. Der seit Jah­ren vor­her­ge­sag­te An­stieg der To­des­fäl­le im Stra­ßen­ver­kehr sei nicht ein­ge­tre­ten.

Doch in ar­men Län­dern gibt es viel mehr Ver­kehrs­to­te als in rei­chen Staa­ten: In Deutsch­land wa­ren es 2013 laut WHO-Be­richt 4,3 Ver­kehrs­to­te pro 100 000 Ein­woh­ner. Im west­afri­ka­ni­schen Li­be­ria hin­ge­gen 33,7, ob­wohl es dort viel we­ni­ger Au­tos gibt. Grün­de sei­en un­ter an­de­rem schlech­ter aus­ge­stat­te­te Au­tos, der Stra­ßen­zu­stand und man­gel­haf­te Ge­sund­heits­ver­sor­gung. Noch im­mer sei­en Ver­kehrs­un­fäl­le die Haupt­to­des­ur­sa­che der 15- bis 29Jäh­ri­gen.

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