Ren­ten­ver­si­che­rung sieht „gu­te Per­spek­ti­ven“

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - NACHRICHTEN & HINTERGRUND -

Flücht­lin­gen nicht über­for­dert, son­dern lang­fris­tig ge­stärkt. „Wenn es uns ge­lingt, die Neu­an­kömm­lin­ge in Ar­beit zu brin­gen, dann ha­ben wir nicht nur mehr Be­schäf­tig­te, son­dern auch mehr Bei­trags­zah­ler“, sag­te der Bun­des­vor­stands­vor­sit­zen­de der Deut­schen Ren­ten­ver­si­che­rung, Alexander Gun­kel, der Zei­tung „ Die Welt“: „ Das sind gu­te Per­spek­ti­ven.“ Das Prin­zip der Bei­trags­äqui­va­lenz schüt­ze die Ren­ten­ver­si­che­rung vor Über­for­de­rung, er­klär­te der Ar­beit­ge­ber­ver­tre­ter in der Deut­schen Ren­ten­ver­si­che­rung. Wer nur we­nig ein­zah­le, wer­de spä­ter auch nur ei­ne ge­rin­ge Ren­te aus der Ver­si­che­rung be­kom­men. Kurz­fris­tig wer­de die Ren­ten­ver­si­che­rung oh­ne­hin nicht be­las­tet – denn Leis­tun­gen er­hal­te nur, wer min­des­tens fünf Jah­re ein­ge­zahlt ha­be. DGB- Vor­stands­mit­glied An­ne­lie Bun­ten­bach for­der­te In­ves­ti­tio­nen in Sprach­er­werb, Bil­dung so­wie Aus- und Wei­ter­bil­dung. „ Jun­ge Leu­te in gu­te so­zi­al­ver­si­che­rungs­pflich­ti­ge Be­schäf­ti­gungs­ver­hält­nis­se zu brin­gen, hilft al­len, auch der Ren­ten­ver­si­che­rung für die Zu­kunft“, sag­te die al­ter­nie­ren­de Bun­des­vor­sit­zen­de der Deut­schen Ren­ten­ver­si­che­rung der „ Welt“. Es ge­he dar­um, den Weg in gu­te Ar­beit schnell zu eb­nen: „ Da­für müs­sen wir jetzt das nö­ti­ge Geld in die Hand neh­men, es lohnt sich.“Nach ei­ner Mo­dell­rech­nung des Münch­ner Öko­no­men Axel Bör­schSu­pan könn­te die Ren­ten­ver­si­che­rung mit­tel­fris­tig um den Be­trag ent­las­tet wer­den, „ den uns die Müt­ter­ren­te und die Ren­te mit 63 zu­sätz­lich ge­kos­tet ha­ben“. Al­les hän­ge da­von ab, „ wie gut wir es schaf­fen, die Neu­an­kömm­lin­ge ins Ar­beits­le­ben zu in­te­grie­ren“, sag­te der Di­rek­tor des Max- Planck- In­sti­tuts für So­zi­al­recht und So­zi­al­po­li­tik in München. ( epd)

FOTO: OH

Die Deut­sche Ren­ten­ver­si­che­rung sieht sich durch den Zustrom von Alexander Gun­kel

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.