Stu­die prüft Per­sön­lich­keit von Ge­schwis­tern

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - WISSEN -

BERLIN (dpa) - Die Per­sön­lich­keit er­wach­se­ner Ge­schwis­ter wird nach For­scher­an­ga­ben nicht von der Rei­hen­fol­ge ih­rer Ge­bur­ten be­stimmt. Wie emo­tio­nal, ex­tro­ver­tiert oder ge­wis­sen­haft ein Mensch ist, sei völ­lig un­ab­hän­gig von der Po­si­ti­on als Erst­ge­bo­re­ner, Sand­wich­kind oder Nest­häk­chen. Le­dig­lich „win­zig klei­ne Un­ter­schie­de beim In­tel­lekt“ha­be sie zu­sam­men mit Kol­le­gen in ei­ner Stu­die fest­ge­stellt, sag­te die Psy­cho­lo­gin Ju­lia Roh­rer von der Uni­ver­si­tät Leipzig der Deut­schen Pres­se-Agen­tur. Aber: Die Ef­fek­te sei­en so klein, dass es zwei­fel­haft sei, ob sie für den Le­bens­weg be­deut­sam sind. Dass Erst­ge­bo­re­ne im Durch­schnitt ein klein we­nig schlau­er sind als ih­re jün­ge­ren Ge­schwis­ter, war auch schon vor­her ge­zeigt wor­den. Mit Kol­le­gen aus Leipzig und Mainz wer­te­te die Psy­cho­lo­gin Ju­lia Roh­rer Da­ten drei­er fun­dier­ter Un­ter­su­chun­gen mit ins­ge­samt mehr als 20 000 Teil­neh­mern in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten, Groß­bri­tan­ni­en und Deutsch­land aus.

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