Pri­vat­mann kauft 67-Ton­nen-Find­ling

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - OBERSCHWABEN UND DONAU - FOTO: SE­BAS­TI­AN KORINTH

PFUL­LEN­DORF (SeK) - Der Rie­sen-Find­ling, auf den Mit­ar­bei­ter des Kies­werks Müller im Früh­jahr wäh­rend des Kies­ab­baus in Pful­len­dorf ge­sto­ßen wa­ren, hat ein neu­es Zu­hau­se: Ein Pri­vat­mann, der zwi­schen Troch­tel­fin­gen und Gammertingen wohnt, hat den gut 67,3 Ton­nen schwe­ren St­ein ge­kauft und zu sei­nem Grund­stück trans­por­tie­ren las­sen. Der St­ein wur­de am ver­gan­ge­nen Frei­tag mit­hil­fe ei­nes Krans aus der Kies­gru­be auf ei­nen Tief­la­der ge­hievt. An- schlie­ßend war ein Trans­port­un­ter­neh­men aus Stet­ten am kalten Markt stun­den­lang mit der Si­che­rung der un­ge­wöhn­li­chen Fracht be­schäf­tigt. Am spä­ten Nach­mit­tag gab die Po­li­zei schließ­lich grü­nes Licht für den Start des knapp 20 Me­ter lan­gen Schwer­trans­por­ters. „Es gab ins­ge­samt drei ernst­zu­neh­men­de In­ter­es­sen­ten für den Find­ling“, sagt Nor­bert Schmid, Ge­schäfts­füh­rer des Kies­werks Müller. „Der­je­ni­ge, der den Zu­schlag be­kom­men hat, hat sich als ers­tes ge­mel­det und als am zu­ver­läs­sigs­ten und kom­pe­ten­tes­ten her­aus­ge­stellt.“Schmid hat­te auch mit dem Ge­dan­ken ge­spielt, den Find­ling an den Ein­gang des neu­en Werks­ge­län­des an der Meß­kir­cher Stra­ße trans­por­tie­ren zu las­sen. Am En­de ver­warf er die Idee al­ler­dings wie­der. „Es gab zum Ver­kauf kei­ne bes­se­re Al­ter­na­ti­ve“, sagt der Ge­schäfts­füh­rer. Zur Hö­he des Kauf­prei­ses woll­te sich Nor­bert Schmid nicht äu­ßern.

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