We­ge zum bes­se­ren Heim­ki­no-Sound

Die­se Tricks ver­schö­nern das Er­leb­nis enorm

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - TECHNIK -

BERLIN (dpa) - Beim Heim­ki­no steht das Bild im Vor­der­grund. Zum rich­ti­gen Er­leb­nis wird ein Film aber erst mit or­dent­li­chem Sound. Die­ser wird oft ver­nach­läs­sigt, kann aber schon mit we­ni­gen Tricks enorm ver­bes­sert wer­den, be­rich­tet das Fach­ma­ga­zin „Vi­deo“(Aus­ga­be 11/ 15).

Bei den Bo­xen soll­ten Heim­ki­no­Fans in je­dem Fall auf Qua­li­tät set­zen. Im Zwei­fel gel­te: Lie­ber zwei gu­te Laut­spre­cher als fünf schlech­te. Und auch bei den Ka­beln sei das An­set­zen des Rot­stif­tes ein Feh­ler. Denn je hö­her die Ka­bel­qua­li­tät und je kür­zer die Ka­bel­we­ge, des­to bes­ser sei im Er­geb­nis der Klang, so die Ex­per­ten.

Bei Mehr­ka­nal-Sound ist die Cen­ter-Box für Dia­lo­ge be­son­ders wich­tig. Da­mit Bild und Ton har­mo­nie­ren, soll­te die­ser Laut­spre­cher mög­lichst mit­tig un­ter Fern­se­her oder Lein­wand plat­ziert wer­den, ra­ten die Ex­per­ten. Die Hö­he soll­te zwi­schen 0,4 und 1,20 Me­tern be­tra­gen, ab Bo­den ge­rech­net. Bei hö­he­rer oder tie­fe­rer Auf­stel­lung müs­se die Box zum Zu­schau­er hin an- oder ab­ge­win­kelt wer­den.

Akus­ti­sche Op­ti­mie­rung ist schon mit ganz nor­ma­len Ein­rich­tungs­ge­gen­stän­de rea­li­sier­bar: Tep­pich re­du­ziert den An­ga­ben nach et­wa die Re­fle­xio­nen der Hö­hen. Klang­ver­bes­se­run­gen könn­ten aber auch schwe­re Vor­hän­ge brin­gen. Die Raum-Ein­mess­sys­te­me der AV-Re­cei­ver wer­ten die Ex­per­ten als gu­tes Werk­zeug für ei­nen op­ti­ma­len Klang. Sie er­setz­ten aber kei­ne Schluss­kon­trol­le durch das ei­ge­ne Ge­hör. Ge­ra­de beim Jus­tie­ren des Sub­woo­fer­pe­gels ver­sag­ten die Sys­te­me oft. Wenn es oft un­an­ge­nehm dröhnt, sei der Sub­woo­fer zu laut ein­ge­stellt.

FOTO: DPA

Bei den Bo­xen soll­ten Heim­ki­no-Fans auf Qua­li­tät set­zen.

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