Aus­stel­ler zie­hen über­wie­gend ein po­si­ti­ves Fa­zit

Be­su­cher in­for­mie­ren sich bei Im­mo­mes­se über die ver­schie­de­nen An­ge­bo­te – Bank und Mak­ler wer­den ver­misst

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - SIGMARINGEN - Von Jo­han­nes Schrön

SIGMARINGEN - In der Stadt­hal­le in Sigmaringen hat am Sonn­tag die Im­mo­bi­li­en­mes­se der Schwä­bi­schen Zei­tung statt­ge­fun­den. Zum wie­der­hol­ten Ma­le hat­ten ver­schie­de­ne Fir­men aus der Re­gi­on die Mög­lich­keit, der Öf­fent­lich­keit ih­re An­ge­bo­te zu prä­sen­tie­ren.

Von Ei­gen­tums­woh­nun­gen über Rei­hen­häu­ser bis hin zum Neu­bau konn­ten die acht Aus­stel­ler­fir­men ih­ren po­ten­zi­el­len Kun­den je­den Be­reich der Bran­che vor­stel­len. „Wir ha­ben ver­schie­de­ne re­gio­na­le Pro­jek­te im Ge­päck und sto­ßen da­bei auch auf kon­kre­tes In­ter­es­se“, so Co­rin­na Ul­rich von der Ge­sell­schaft für Sied­lungs- und Woh­nungs­bau. Ob­wohl der Be­su­cher­an­drang nicht über­mä­ßig groß war und sich da­mit auch die Stim­mung teil­wei­se ver­schlech­ter­te, zo­gen vie­le Aus­stel­ler ein po­si­ti­ves Fa­zit: „We­nig Leu­te sind ja nicht un­be­dingt et­was Schlech­tes, im Ge­gen­teil: Um­so mehr Zeit bleibt für den ein­zel­nen Kun­den“, sag­te Ul­rich. Oli­ver Git­schier von der Fir­ma no­vi­co teil­te die­se An­sicht: „Mir ist es lie­ber, wenn an­statt vie­ler Leu­te nicht ganz so vie­le Be­su­cher kom­men, da­für aber die­je­ni­gen, die sich wirk­lich für die An­ge­bo­te in­ter­es­sie­ren“, sag­te er. Die Im­mo­bi­li­en­fir­men sind ger­ne Gast in der Stadt­hal­le, da sich die Mes­se auch in der Ver­gan­gen­heit als gu­te Büh­ne er­wie­sen hat­te, um für sich zu wer­ben. „Wir konn­ten auf die­se Wei­se au­ßer­dem schon vie­le kon­kre­te Ver­mitt­lun­gen rea­li­sie­ren“, sind sich Ul­rich und Git­schier ei­nig.

Die zu Be­ginn der Ver­an­stal­tung noch ge­rin­ge Be­su­cher­dich­te stei­ger­te sich im Lau­fe des Nach­mit­tags. Ei­ni­ge Be­su­cher, wie Nor­bert Stauß, ka­men spon­tan vor­bei und zeig­ten sich über­rascht von den ver­schie­de­nen sich bie­ten­den Mög­lich­kei­ten. „Je­der, der mit dem Ge­dan­ken spielt, in Sigmaringen zu bau­en, wird hier de­fi­ni­tiv fün­dig. Die ver­schie­de­nen re­gio­na­len An­bie­ter, die hier ver­tre­ten sind, bie­ten ei­ne gu­te Ba­sis, um sich zu in­for­mie­ren“, ist sich Stauß si­cher. Die Fir­men stan­den den Be­su­chern nicht nur mit In­for­ma­tio­nen zur Sei­te, son­dern bo­ten un­ter an­de­rem auch Bei­spie­le und An­schau­ungs­ob­jek­te als Aus­blick an.

Von­sei­ten der Be­su­cher gab es al­ler­dings nicht nur po­si­ti­ve Rück­mel­dun­gen. Fa­mi­lie Braun­warth aus Sigmaringen wünsch­te sich zum Bei­spiel ei­ne brei­ter ge­fä­cher­te Bran­chen­pa­let­te: „Ein In­for­ma­ti­ons­stand ei­ner Bank, der sich mit dem The­ma und den Mög­lich­kei­ten der Fi­nan­zie­rung be­fasst, wä­re aus un­se­rer Sicht ei­ne will­kom­me­ne Ver­bes­se­rung. Beim Kauf oder Bau ei­nes Hau­ses geht es schließ­lich nicht nur dar­um, wie es aus­se­hen soll, son­dern auch dar­um, was fi­nan­zi­ell über­haupt al­les mög­lich ist“, hieß es. Ein wich­ti­ger Un­ter­punkt des The­mas „Im­mo­bi­li­en“sei, ab­ge­se­hen vom Häu­ser­bau, auch der Kauf ei­nes Hau­ses. Des­we­gen wünsch­te sich die Fa­mi­lie auch ei­nen Aus­stel­ler aus der Mak­ler­bran­che, der die Be­su­cher über die Mög­lich­kei­ten bei ei­nem sol­chen Er­werb in­for­mie­ren kön­ne. Die Fa­mi­lie hät­te sich zu­dem wei­te­re Aus­stel­ler ge­wünscht.

FOTO: JO­HAN­NES SCHRÖN

Bei der Im­mo­mes­se kom­men in­ter­es­sier­te Be­su­cher mit den Häus­le­bau­ern in Kon­takt.

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