Ein Wolf ist nicht ge­nug

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - WIR IM SÜDEN - Von Klaus Wie­sche­mey­er k.wie­sche­mey­er@ schwa­ebi­sche. de

Dass aus den Kon­tra­hen­ten Strobl und Wolf in den ver­gan­ge­nen Mo­na­ten en­ge Freun­de ge­wor­den sind, darf be­zwei­felt wer­den. Doch bei­de eint der un­be­ding­te Wunsch, die CDU im Süd­wes­ten so stark zu ma­chen, dass nach der Wahl am 13. März kein Weg an ei­ner uni­ons­ge­führ­ten Lan­des­re­gie­rung vor­bei­führt.

Klappt das nicht, ha­ben bei­de ein mas­si­ves Pro­blem: Der Spit­zen­kan­di­dat in Stuttgart hät­te sein Wahl­ziel ver­fehlt, dem Lan­des­par- tei­chef wür­de oh­ne Er­folg in sei­ner Hei­mat die Macht­ba­sis in Berlin zer­brö­seln. Strobl und Wolf brau­chen den Er­folg im Land. Und den gibt es wohl nur zu­sam­men: Denn die ver­gan­ge­nen Mo­na­te ha­ben auch ge­zeigt, dass es Wolf im Al­lein­gang bis­her nicht an­satz­wei­se ge­lingt, dem pro­mi­nen­ten Amts­in­ha­ber Win­fried Kret­sch­mann in Sa­chen Be­kannt- und Be­liebt­heit den Rang ab­zu­lau­fen.

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