Fi­nan­zi­el­le Ver­pflich­tun­gen sinn­voll ma­na­gen

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - WIRTSCHAFT -

Mit dem ers­ten Ge­halt, der ei­ge­nen Woh­nung oder der klei­nen Fa­mi­lie gibt es vie­le fi­nan­zi­el­le Ver­pflich­tun­gen, die durch ein sinn­vol­les Geld­ma­nage­ment or­ga­ni­siert wer­den müs­sen. „Dau­er­auf­trä­ge und Last­schrif­ten per Ein­zugs­er­mäch­ti­gung hel­fen da­bei, den Zah­lungs­ver­kehr zu ver­ein­fa­chen“, sagt Ric­car­do Po­ten­za, Fi­li­al­lei­ter bei der Targo­bank in Ra­vens­burg. Doch was ist ei­gent­lich der Un­ter­schied?

Mit ei­ner Ein­zugs­er­mäch­ti­gung gibt der Kon­to­be­sit­zer ei­nem Drit­ten die schrift­li­che Er­laub­nis, Zah­lun­gen von sei­nem Kon­to ab­zu­bu- chen – für ei­nen ein­ma­lig fäl­li­gen Be­trag oder für meh­re­re Ab­bu­chun­gen. Bei der Ein­zugs­er­mäch­ti­gung hat der Kun­de aber die Mög­lich­keit, sechs Wo­chen lang der Be­las­tungs­bu­chung zu wi­der­spre­chen. Beim Dau­er­auf­trag geht das da­ge­gen nicht, da der Kon­to­in­ha­ber selbst die Bu­chung ver­an­lasst hat.

Ein Nach­teil der Ein­zugs­er­mäch­ti­gung: Drit­te kön­nen theo­re­tisch auch Be­trä­ge ab­bu­chen, die man gar nicht schul­dig ist. Man soll­te al­so im­mer sehr sorg­fäl­tig sei­ne Kon­to­aus­zü­ge über­prü­fen, ob auch die rich­ti­gen Be­trä­ge ab­ge­bucht wor­den sind. (sz)

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.