Bür­ger­meis­ter Fet­zer: „Neue Land­rä­tin spart sich das Bes­te für zu­letzt auf“

Bin­gen ist die 22. Ge­mein­de im Land­kreis, die Ste­fa­nie Bürk­le be­sucht

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - ALB/LAUCHERT - Von Sa­bi­ne Rösch

BIN­GEN - Zahl­rei­che Bin­ger Bür­ger sind der Ein­la­dung der Ge­mein­de zum Bür­ger­emp­fang mit Land­rä­tin Ste­fa­nie Bürk­le ge­folgt, der im Foy­er der Sand­bühl­hal­le statt­fand. Die Be­sich­ti­gungs­tour durch den Ort beim An­tritts­be­such der Land­rä­tin muss­te aus ter­min­li­chen Grün­den kurz­fris­tig ab­ge­sagt wer­den. „Das wer­den wir zeit­nah nach­ho­len“, ver­sprach sie.

Bür­ger­meis­ter Jo­chen Fet­zer schluss­fol­ger­te, dass sich Land­rä­tin Bürk­le das Bes­te für den Schluss auf­ge­ho­ben ha­be, da Bin­gen die 22. von 25 Ge­mein­den im Land­kreis sei, de­nen sie ei­nen of­fi­zi­el­len Be­such ab­stat­te. Sie ken­ne Bin­gen schon ziem­lich gut, mein­te Ste­fa­nie Bürk­le dar­auf­hin. Die Nä­he zu Sigmaringen und per­sön­li­che Kon­tak­te füh­re sie schon lan­ge Jah­re ger­ne und oft nach Bin­gen. Jo­chen Fet­zer stell­te die Ge­mein­de mit Zah­len, Da­ten und Fak­ten vor. Be­son­ders stolz be­nann­te er die ho­mo­ge­ne und in­tak­te Ver­eins­land­schaft Bin­gens.

„Es gibt mehr Ver­eins­mit­glied­schaf­ten als Ein­woh­ner“, die­se Tat­sa­che bei 2600 Ein­woh­nern do­ku­men­tie­re die Le­ben­dig­keit der Ver­ei­ne, so Fet­zer. Auch das emo­tio­nal hoch­ko­chen­de The­ma der Wind­kraft in Bin­gen sprach Fet­zer an. Ak­tu­ell wer­de in Zu­sam­men­ar­beit mit der In­ter­es­sen­ge­mein­schaft der Ein­stieg in ei­ne Al­ter­na­ti­ven­prü­fung an­ge­gan­gen. Land­rä­tin Bürk­le ih­rer­seits lob­te die Ge­mein­de für das Kin­der­haus Aben­teu­er­land, das laut Mit­ar­bei­ter ei­nes der füh­ren­den Häu­ser im Land­kreis sei. Eben­so riss sie The­men be­züg­lich Wirt­schaft, De­mo­gra­phie oder Ge­wer­be an, ge­nau­so wie die bri­san­te La­ge der Flücht­lin­ge und der An­schluss­un­ter­brin­gung.

Die sich an­schlie­ßen­de Fra­ge­run­de blieb wei­test­ge­hend un­ge­nutzt. Mar­tin Ma­tut­tis aus Hoch­berg woll­te be­züg­lich Hoch­span­nungs­lei­tun­gen und dem Aus­bau der Glas­fa­ser­ka­bel Aus­kunft ha­ben. Ste­fa­nie Bürk­le konn­te auf die Breit­band­ver­sor­gungs­ge­sell­schaft BLS Sigmaringen ver­wei­sen. Zu den Hoch­span­nungs­lei­tun­gen er­klär­te sie, dass es heut­zu­ta­ge kaum noch Strom über den Dä­chern ge­be und die­se we­ni­gen Lei­tun­gen si­cher auch bald in der Land­schaft ver­schwin­den wer­den. Holp­ri­ge Kom­mu­ni­ka­ti­on Die­ter Wend­ling be­män­gel­te in sei­ner Funk­ti­on als Vor­sit­zen­der des Fi­sche­rei­ver­eins die holp­ri­ge Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen Ver­ein und Land­rats­amt be­züg­lich der Alt­arm­re­na­tu­rie­rung der Lau­chert im Bit­tel­schie­ßer Tal beim Wei­den­rie­den­gra­ben. Ste­fa­nie Bürk­le er­klär­te, dass ei­ne Men­ge pas­siert sei, aber auf­grund Krank­heits­stand der Fach­leu­te des sehr spe­zi­fi­schen Fach­be­reichs in der Was­ser­wirt­schaft die Ant­wor­ten nicht zeit­nah ge­ge­ben wer­den konn­ten. „Das ist kei­ne Ent­schul­di­gung, son­dern die Er­klä­rung für die Ver­zö­ge­rung“, so Bürk­le. Die kom­mu­ni­ka­ti­ve Land­rä­tin bot an, in klei­ner Fra­ge­run­de ger­ne wei­ter Re­de und Ant­wort zu ste­hen, da kei­ne wei­te­ren An­lie­gen mehr vor­ge­bracht wur­den. Beim an­schlie­ßen­den Steh­emp­fang misch­te sie sich zum Ge­spräch un­ter die Bin­ger Bür­ger.

FOTO: SA­BI­NE RÖSCH

Der Bin­ger Bür­ger­meis­ter Jo­chen Fet­zer über­reicht der Land­rä­tin Ste­fa­nie Bürk­le ei­nen Ge­schenk­korb.

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