Si­cher­heits­schleu­sen für Tha­lys-Zü­ge ein­ge­rich­tet

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - NACHRICHTEN & HINTERGRUND -

PA­RIS (dpa) - Frank­reich hat ers­te flug­ha­fen­ähn­li­che Si­cher­heits­schleu­sen für Tha­lys-Zü­ge ein­ge­rich­tet, die von Pa­ris aus auch nach Deutsch­land fah­ren. Die Kon­trol­len der Rei­sen­den star­ten am Sonn­tag. Al­le Fahr­gäs­te soll­ten sich si­cher füh­len, sag­te die für Verkehr zu­stän­di­ge Mi­nis­te­rin Sé­golè­ne Roy­al am Don­ners­tag. Auf den Bahn­stei­gen im Pa­ri­ser Nord­bahn­hof, an de­nen die Tha­lys-Zü­ge hal­ten, wur­den Rönt­genge­rä­te für das Ge­päck und Me­tall­de­tek­to­ren auf­ge­baut. In Deutsch­land sind sol­che Si­cher­heits­schleu­sen nicht ge­plant.

UN ent­sen­den Ex­per­ten nach Bu­run­di

GENF (epd) - Die Ver­ein­ten Na­tio­nen ha­ben zur Be­en­di­gung von Ge­walt in Bu­run­di auf­ge­ru­fen. Da­für soll ei­ne un­ab­hän­gi­ge Ex­per­ten­kom­mis­si­on in das zen­tral­afri­ka­ni­sche Land ent­sandt wer­den. Dies be­schloss der UN-Men­schen­rechts­rat am Don­ners­tag in Genf. Men­schen­recht­ler kri­ti­sier­ten den Be­schluss als ver­spä­tet. UN-Ge­ne­ral­se­kre­tär Ban Ki-moon hat­te vor der Son­der­sit­zung des Men­schen­rechts­rats ge­warnt, das Land ste­he un­mit­tel­bar vor ei­nem Bür­ger­krieg. Auf­ga­be der Kom­mis­si­on ist es, Men­schen­rechts­ver­let­zun­gen zu un­ter­su­chen.

26 To­te bei Ein­satz ge­gen PKK in Süd­ost­tür­kei

ISTANBUL (dpa) - Bei ei­nem Ein­satz ge­gen die ver­bo­te­ne Kur­di­sche Ar­bei­ter­par­tei PKK in der Süd­ost­tür­kei sind 26 Men­schen ge­tö­tet wor­den, dar­un­ter zwei Zi­vi­lis­ten. Si­cher­heits­kräf­te hät­ten 24 PKKKämp­fer in der Pro­vinz Sirnak ge­tö­tet, teil­ten die tür­ki­schen Streit­kräf­te am Don­ners­tag mit. Die kur­di­sche Nach­rich­ten­agen­tur Fi­rat mel­de­te, in Nu­say­bin in der Pro­vinz Mar­din sei ein Ju­gend­li­cher er­schos­sen wor­den. Nach An­ga­ben des Sen­ders CNN Türk wur­de in der Stadt Ciz­re ei­ne Frau wäh­rend Ge­fech­ten zwi­schen PKK und Si­cher­heits­kräf­ten ge­tö­tet.

Pro­zess ge­gen Po­li­zis­ten im Fall Fred­die Gray ge­platzt

BAL­TI­MORE (dpa) - Der Pro­zess um den Tod des Afro­ame­ri­ka­ners Fred­die Gray in Po­li­zei­ge­wahr­sam muss neu auf­ge­rollt wer­den. Die zwölf­köp­fi­ge Ju­ry in der US-Ost­küs­ten­stadt Bal­ti­more konn­te sich nicht dar­auf ei­ni­gen, ob der an Grays Fest­nah­me be­tei­lig­te Po­li­zist Wil­li­am Por­ter schul­dig ist, wie die „Bal­ti­more Sun“am Mitt­woch be­rich­te­te. Der 25-jäh­ri­ge Gray starb nach sei­ner Fest­nah­me im April an den Fol­gen ei­ner Rü­cken­mark­ver­let­zung. Laut Staats­an­walt­schaft hat­te Por­ter ihn ent­ge­gen den Vor­schrif­ten un­an­ge­schnallt in ei­nen Po­li­zei­t­rans­por­ter ge­legt und Bit­ten Grays nach me­di­zi­ni­scher Hil­fe igno­riert.

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