US-Leit­zins-Er­hö­hung macht Druck auf Schwel­len­län­der

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - MEINUNG & DIALOG -

Zur ers­ten Leit­zins- Er­hö­hung der USNo­ten­bank seit fast zehn Jah­ren schreibt die Mos­kau­er Ta­ges­zei­tung „ Kom­mer­s­ant“am Don­ners­tag: „Der Of­fen­markt-Aus­schuss der US-No­ten­bank (Fed) hat den Leit­zins auf ein Ziel­ni­veau zwi­schen 0,25 und 0,5 Pro­zent an­ge­ho­ben. Die er­war­te­te Ent­schei­dung der Fed hat kei­ne star­ken Schwan­kun­gen an den Märk­ten aus­ge­löst, da die Aus­wir­kun­gen schon ein­ge­rech­net wa­ren. Der stei­gen­de Dol­lar­kurs be­deu­tet aber, dass sich die Märk­te der Schwel­len­län­der auf ei­nen ver­stärk­ten Ka­pi­tal­ab­fluss und ei­ne Schwä­chung der ei­ge­nen Wäh­run­gen ein­stel­len müs­sen. (…) Für Russ­land ist die Zins­er­hö­hung der Fed al­ler­dings nicht so ent­schei­dend, weil der Ru­belkurs nicht so sehr vom Zu­stand der glo­ba­len Fi­nanz­märk­te ab­hängt als vom Öl­preis und den (west­li­chen) Sank­tio­nen.“

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