Dis­po­kre­dit nur ge­zielt nut­zen

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - WIRTSCHAFT -

Plötz­lich ist das Au­to ka­putt oder ein Woh­nungs­wech­sel steht an: Im­mer wie­der gibt es Grün­de, war­um Kun­den ihr Bank­kon­to über­zie­hen und den Dis­po­kre­dit be­an­spru­chen.

Der Di­s­po hat den Vor­teil, dass man ein­fach und vor al­lem schnell an sein Geld kommt. Den­noch soll­te man die­se Op­ti­on nur be­grenzt und kurz­fris­tig nut­zen. Denn auch wenn die Zin­sen für Dis­po­kre­di­te ak­tu­ell sehr nied­rig sind, ist de­ren Zins­satz im Ver­gleich zu an­de­ren Kre­dit­ar­ten noch im­mer re­la­tiv hoch. „Bank­kun­den soll­ten da­her ge­nau über­le­gen, wo­für sie das Geld brau­chen“, rät Ric­car­do Po­ten­za, Fi­li­al­lei­ter bei der Targo­bank Ra­vens­burg. Wird nur vor­über­ge­hend und zur Über­brü­ckung fi­nan­zi­el­ler Eng­päs­se Geld be­nö­tigt, macht ein Dis­po­kre­dit durch­aus Sinn. Ist aber ein grö­ße­rer Geld­be­trag für län­ge­re Zeit er­for­der­lich, soll­te man sich bei sei­ner Haus­bank recht­zei­tig über güns­ti­ge­re Al­ter­na­ti­ven in­for­mie­ren. (sz)

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